
AUDIO: Fische im Kleingarten erstickt: 45-Jährige soll 1.800 Euro zahlen (1 Min)
Stand: 15.04.2026 17:36 Uhr
Eine 45-Jährige ist am Mittwoch vom Amtsgericht Hannover zu einer Geldstrafe von rund 1.800 Euro verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie 2023 gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat.
Die 45-Jährige hat dem Gericht zufolge 250 Lachsforellen in ihrem Kleingarten in Hannover-Vahrenwald qualvoll ersticken lassen. Zur Verhandlung am Mittwoch sei sie selbst nicht erschienen, teilte ein Gerichtssprecher auf Nachfrage mit. Die Frau könne nun einen Antrag auf Wiedereinsetzung des Verfahrens stellen, dann würde erneut am Amtsgericht verhandelt werden, oder sie könne Berufung gegen das Urteil einlegen, hieß es.
Fische wurden offenbar lebend geliefert
Dem Gerichtssprecher zufolge fand eine Polizeistreife zwei Tage vor Weihnachten 2023 im Kleingarten der Angeklagten in Hannover-Vahrenwald 250 erstickte Fische in Tonnen. Die Forellen sollen laut Anklage von einem dänischen Fischlieferanten, der explizit mit Lebendversand wirbt, nachts im Garten abgestellt worden sein. Da die 45-Jährige am Mittwoch nicht zur Verhandlung erschienen war, konnte laut Gerichtssprecher nicht geklärt werden, ob sie die Fische nur für sich selbst haben oder auch an Freunde und Bekannte verkaufen wollte.
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