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Was war das für eine Dramatik!

Die Eisbären unterliegen Köln in Spiel 4 der Halbfinalserie in der Lanxess-Arena vor 18.600 Fans 3:4 n.V. Damit gelingt den Haien der Serien-Ausgleich zum 2:2 (Modus best of seven). Freitag folgt in Berlin (19.30 Uhr, MagentaSport) Spiel 5.

Da ist viel mehr drin gewesen, Eisbären! Das erste Drittel zum Vergessen. Schon nach 42 Sekunden nutzt Storm ein Durcheinander in der Berliner Abwehr. Zum Glück gelingt Ty Ronning (28, 14.) im Powerplay das 1:1. So geht es in die erste Pause. Ein schmeichelhaftes Zwischenergebnis aus Berliner Sicht.

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Im Mittelabschnitt drücken die Eisbären dann auf die Angriffstube. Mannschaftskapitän Kai Wissmann (29) zündet einen Knaller – 2:1 (21.). Aber dann sind die Berliner in der Abwehr wiederholt nicht konsequent, fangen sich immer wieder Konter. Kero nutzt einen dieser Konterangriffe zum Ausgleich (24.), Bokk erzielt sogar das 2:3 aus Berliner Sicht (33.).

Torwart Stettmer souverän

Ganz bitter: Jake Hildebrand (32) verletzt sich dabei schwer (33.) und kommt wahrscheinlich in diesen Play-offs nicht mehr zum Einsatz. Für ihn steht Jonas Stettmer (24) in der Kiste. Und der gebürtige Straubinger hält grandios. Als dann Tyväinen auf der Strafbank brummt, gelingt Liam Kirk (26) der verdiente Ausgleich (52.). Erast sein zweites Play-off-Tor. Verlängerung in Köln. Und in der 78. Minute markiert Bokk den Siegtreffer der Haie, der allein ins Berliner Drittel stürmte und abzog.

Serge Aubin (Cheftrainer Eisbären Berlin): „Ich bin stolz auf meine Spieler. Beide Teams haben hart gekämpft. Wir sind nicht gut in die Partie gestartet, haben uns dann aber im weiteren Spielverlauf gesteigert. Wir haben zwei wichtige Powerplay-Treffer erzielt und hatten auch in der Verlängerung zwei gute Chancen. Leider hat es am Ende nicht gereicht. Ich bin aber dennoch mit der Leistung zufrieden.“

Die Eisbären scheitern letztlich an vielen vergebenen Chancen und nicht immer konsequenter Abwehrarbeit.

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Quelle: MagentaSport06.04.2026