Ein Mann fährt in den Urlaub und überlässt seinen Kampfhund seiner Mutter. Dort fällt das Tier ein Kind an, das fast stirbt. Der Fall hat aber noch eine Vorgeschichte.

15. April 2026, 16:21 Uhr

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Mohammed Ayta erfährt über Instagram, dass sein Freund beinahe ein Kind getötet hat. Rocky, ein gefährlicher American Staffordshire Terrier, fällt die zweijährige Nela an, während sie bei Aytas Mutter zu Besuch ist. Trotz früherer Vorfälle wird der Hund dort untergebracht, ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen. Ayta wird wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt, da er Rocky seiner Mutter überließ, obwohl er von dessen Gefährlichkeit wusste. Die Frage nach der Verantwortung für den Vorfall wirft auch ein Licht auf die mangelnde Durchsetzung der Hundeverordnung in Hamburg.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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Prozess gegen Kampfhundbesitzer: Polizisten führen den Hund Rocky nach dem Vorfall am Pfingstmontag des Jahres 2022 ab – inzwischen wurde das Tier eingeschläfert.

Polizisten führen den Hund Rocky nach dem Vorfall am Pfingstmontag des Jahres 2022 ab – inzwischen wurde das Tier eingeschläfert.
© Michael Arning

Dass sein Freund beinahe ein Kind getötet hat, erfährt Mohammed Ayta (Name geändert) über Instagram. Er ist damals gerade im Urlaub in der Türkei, als er den Post liest und ein Foto dazu sieht. Ihm ist sofort klar, dass die Rede von Rocky ist. Rocky, sein Freund. Sein enger Begleiter, als Ayta eine Diabetesdiagnose bekam und auch wegen Depressionen viel zu Hause war.

Aber Rocky war eben kein lieber Freund. Kein Schoßhund, der sich abends auf dem Sofa an den Besitzer kuschelt und gestreichelt werden will. Rocky war eine Kampfmaschine. Ein American Staffordshire Terrier und damit ein gefährliches Tier, und es ist nur dem schnellen Einschreiten der Polizei und Notärztinnen und Notärzten zu verdanken, dass Nela (Name ebenfalls geändert), damals zwei Jahre alt, überhaupt noch lebt.