Was eine Streichung des Bundesstützpunkts bedeuten würde, kann Robert Kunkel nur erahnen. Der 26-Jährige hat seit Kindesbeinen unter Top-Bedingungen am Stützpunkt trainiert, wo die Eiskunstläufer mit dem Sportforum und dem Sportkomplex in der Paul-Heyse-Straße auf zwei Sportstätten zurückgreifen können.
Außerdem gibt es dort Athletikbereiche, Seminarräume und ein Schul- und Leistungssportzentrum. Diese Infrastruktur für den Eiskunstlauf ist seit DDR-Zeiten tief verwurzelt im Osten Berlins.
„Grundsätzlich ist ein Bundesstützpunkt immer dazu da, sowohl den Spitzensport als auch den Nachwuchs und höheren, international sichtbaren Nachwuchsleistungssport fördern zu können. Dafür braucht es eine Trainingsinfrastruktur an den Standorten“, sagt DEU-Sportdirektor Jens ter Laak über die Bedeutung solcher Leistungszentren.