Durch Deutschland geht ein Genussgraben – und zwar beim Lieblingsgetränk der Deutschen, dem Kaffee. Auf der einen Seite gibt es im Café den sorgfältig zubereiteten Cappuccino mit Espresso aus der chromglänzenden Siebträgermaschine samt liebevoll drapiertem Milchschaum. Auf der anderen Seite zu Hause den schnellen Filterkaffee, über den man ein paar Schlucke Milch aus dem kühlschrankkalten Tetrapak kippt. Diesen Genussgraben hat zumindest der Konstanzer Dominik Maier ausgemacht. Mit seiner Firma Nunc, die er mit zwei Freunden gegründet hat, will er ihn überwinden. Und zwar mit einer smarten Kaffeemaschine. Nunc ist Latein und bedeutet so viel wie jetzt.