Die Politiker der Bezirksvertretung Langerfeld fürchten, dass Hunde und fremde Nutzer Kindern und Familien den Aufenthalt verleiden könnten.
In der Sitzung der Bezirksvertretung lagen die Pläne der Stadt für das Gelände vor, das mit rund 420 000 Euro Fördergeld aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt Heckinghausen/Langerfeld-West und einem städtischen Anteil von 105 000 Euro hergerichtet werden soll.
Im Herbst 2024 waren Kinder über das Jugendzentrum Langerfeld eingeladen, ihr Wünsche einzubringen. Sie nannten unter anderem eine Schaukel, neue Kletterspielgeräte, Tischtennisplatten und eine Seilbahn. Die Wünsche hat die Stadt aufgegriffen, so gibt es in dem Entwurf eine Seilbahn, zwei Wipptiere, eine große Kletteranlage mit Rutsche, eine Nestschaukel, eine weitere Schaukel, Tischtennisplatten und zwei Sandflächen. Optisch soll mit Motiven wie Blumen und Insekten der Name „Dorfwiese“ aufgegriffen werden.
Ute Eichler-Tausch (Grüne) wies auf die Gefahr hin, dass Katzen und Hunde den Spielplatz verschmutzen könnten, schlug eine umzäunte Hundewiese auf dem Gelände vor. Karl Grünewald (CDU) schlug vor, dafür den Bereich näher am Eingang Kohlstraße zu nutzen, wo jetzt die Seilbahn geplant ist. Er wies zudem auf die Gefahr von Vandalismus hin, da das Gelände schwer einsehbar sei. Rüdiger Bein (SPD) widersprach, man sollte den Kindern nicht die Seilbahn nehmen, die sie sich gewünscht haben.
Bezirksbürgermeister Andreas Bialas (SPD) schlug vor, über die Bedenken noch einmal mit den Spielplatzplanern der Stadt zu sprechen. „Immerhin soll mehr als eine halbe Million investiert werden, da wollen wir auch wissen, dass das in Ordnung geht.“ Die Entscheidung zur Freigabe der Mittel soll der Rat am 7. Mai treffen. kati