Wildtier-Alarm
Aggressiver Fuchs tötet Hund – Behörde warnt Anwohner
16.04.2026 – 17:25 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Fuchs (Symbolbild): Ein Hund ist gestorben. (Quelle: Getty Images)
In Berlin greift ein Fuchs seit Ende Januar mehrfach Hunde an – eines der Tiere überlebt den Angriff nicht. Das sagt die Behörde dazu.
Ein Fuchs hat in Berlin-Reinickendorf seit Ende Januar 2026 mehrfach Hunde angegriffen und dabei eines der Tiere getötet. Das Ordnungsamt warnt Anwohner im Bereich Brusebergstraße und Klamannstraße und ruft zur Vorsicht auf.
Zuletzt wurde ein Vorfall am 12. April gemeldet. Betroffen waren angeleinte wie frei laufende Hunde; mehrere erlitten Bissverletzungen. Vereinzelt griff der Fuchs auch Hundehalter an. Nach Behördenangaben handelt es sich um ein einzelnes Tier.
Hunde sollten im öffentlichen Raum grundsätzlich angeleint und eng geführt werden. Wildtiere dürfen weder gefüttert noch angenähert werden – das Füttern von Füchsen ist eine Ordnungswidrigkeit. Wer das Tier sichtet oder einen Vorfall beobachtet, soll dies der Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Reinickendorf oder der Polizei melden.
Bezirksstadtrat Sebastian Pieper (CDU) kündigte an, zeitnah eine Informationsveranstaltung anzubieten. Das Verhalten des Tieres sei nicht repräsentativ für die Fuchspopulation in der Stadt.
Die Veterinär- und Lebensmittelaufsicht Reinickendorf ist unter 030 90294-5112 oder -5117 erreichbar. Der Verein Wildtiernah e.V. bietet ergänzend eine Beratung unter 030 5168168 an.
