Bei Hausdurchsuchung

Polizisten erschießen zwei Hunde

17.04.2026 – 03:48 UhrLesedauer: 1 Min.

Blaulichter leuchten hinter einem Absperrband der Polizei:Vergrößern des Bildes

Blaulichter leuchten hinter einem Absperrband der Polizei (Symbolbild): Die Hunde hatten die Beamten zuvor angegriffen. (Quelle: David Young/dpa)

Nach einem Brand in Langenhagen hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung eskalierte die Situation.

Ein Feuer in einem Wohn- und Firmenkomplex in Langenhagen-Kaltenweide bei Hannover hat am frühen Donnerstagmorgen einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Der Einsatz endete mit einer verletzten Beamtin, zwei erschossenen Hunden und einer Hausdurchsuchung.

Gegen 5.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Straße Kiebitzkrug zu einem Brand gerufen. Vor Ort trafen sie auf einen 53-jährigen Mann, der jetzt im Verdacht steht, das Feuer in dem Gebäudekomplex selbst gelegt zu haben. Die Polizei nahm ihn fest. Er sitzt in Polizeigewahrsam.

Im weiteren Verlauf ordnete die Staatsanwaltschaft Hannover eine Durchsuchung der Wohnräume des Mannes an, ebenfalls in Kaltenweide. Dabei griffen zwei auf dem Grundstück freilaufende Hunde die Beamten an. Eine 23-jährige Polizistin wurde leicht verletzt. Um den Angriff zu stoppen, griffen Beamte zur Waffe: beide Hunde wurden erschossen.

Der Kriminaldauerdienst Hannover sowie Brandermittler untersuchen den Vorfall nun. Weitere Details nannte die Polizei bisher nicht.