Zur Begründung erklärte die Jury, Kurator Frank Werner und seinem Team sei es gelungen, „ein heikles, lange übergangenes Thema“ mit intellektueller Sorgfalt und ohne pädagogischen Zeigefinger umzusetzen. Am Beispiel der Geschichte des eigenen Hauses habe die Ausstellung gezeigt, wie der gesellschaftliche Umbruch der NS-Zeit auch Design und Kunst erfasst habe. Die Schau sei „gerade heute“ augenöffnend, heißt es.