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Mit dem neuen Trainer wird sich bei Fortuna Düsseldorf einiges ändern. So stellt Alexander Ende (46) in Aussicht, von der zuletzt gespielten Dreier- wieder auf seine bevorzugte Viererkette zurückzukehren. Für den Klassenerhalt in der 2. Liga.
Ende ist nach Daniel Thioune (51/jetzt Bremen) und Markus Anfang (51) bereits der dritte Cheftrainer bei den Rheinländern in der laufenden Saison. Was sich aber auch unter ihm Ende NICHT ändert: Florian Kastenmeier (28) bleibt Kapitän und führt beim Ende-Debüt in Magdeburg (Sa., 13 Uhr/Sky) seine Düsseldorfer aufs Feld.
„Er ist Fortune mit Herzblut!“
Ende zu dieser Entscheidung: „Ich habe Florian in den ersten Tagen als jemanden erlebt, der viel Positivität ausstrahlt und wertvolles Feedback gibt. Er ist mit Herzblut Fortune und beschäftigt sich mit vielen Themen rund um den Verein. Ich habe mir keine Gedanken darüber gemacht, das Amt anders zu besetzen.“
Viele seiner Trainerkollegen halten jedoch wenig davon, einem Torhüter die Binde zu geben. Ex-Nationalkeeper Jens Lehmann (56) hatte vor Jahren schon Bedenken: „Ich würde keinen Torhüter zum Kapitän machen!“ Aus praktischen Gründen. Muss der Kapitän etwas mit dem Schiedsrichter am gegnerischen Strafraum klären, ist das nicht so einfach für ihn, muss er dafür doch über das ganze Feld laufen. Aus diesem Grund gab Lehmann nach einem halben Jahr die Schalke-Binde wieder ab: „Das hat nicht optimal funktioniert.“
Seit der Saison 2024/2025 gilt, dass nur noch der Kapitän mit dem Schiedsrichter reden darf. Ist das der Torhüter, muss dem Unparteiischen vor dem Anpfiff ein Profi benannt werden, der für ihn der Ansprechpartner auf dem Feld ist. Bei Fortuna übernimmt Tim Oberdorf (29) die Aufgabe des „Vize“. Auch das soll unter Ende so bleiben.
Thioune hatte vor der laufenden Saison Kastenmeier zum Kapitän gemacht und das so begründet: „Flo hat sich in den letzten Jahren überragend entwickelt, sowohl sportlich als auch menschlich. Er hat sich dieses Vertrauen mehr als verdient.“ Und darauf setzt jetzt auch Ende.