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Mit 1450 Fans im Schlepptau fährt RB Leipzig morgen (18.30 Uhr/live Sky) zum Topspiel nach Frankfurt. Und dazu mit ganz vielen Chefs …
Noch fünf Spieltage bleiben dem Klub im Kampf um die Champions League. Umbruch hin oder her – eine zweite Saison ohne Königsklasse soll zwingend vermieden werden. Ein Sieg morgen (18.30 Uhr/live Sky) bei der Eintracht wäre dafür ein großer Schritt. Und deswegen wird das Top-Spiel auch zur absoluten Chefsache.
Denn nach BILD-Informationen kommen sie alle: Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff (50), Global-Boss Jürgen Klopp (58), Mario Gomez (40/Technischer Direktor), Peter Krawietz (54/Head of Soccer Philosophy) sowie natürlich die Leipzig-Chefs um CEO Tatjana Haenni (59).
Für Klopp dürfte die Anreise ein Katzensprung sein, nur knapp 40 Kilometer sind es von einem seiner Wohnorte Wiesbaden. Dennoch ist es ein gutes Zeichen, im Endspurt Präsenz zu zeigen. Denn am Cottaweg wird sehr wohl registriert, dass Klopp gerne alles entscheidet und entscheiden soll, aber zuletzt (zu) selten persönlich vorbeischaute. Sein letzter Leipzig-Besuch war beim 1:5 gegen die Bayern Mitte Januar.
Als Glücksbringer hat er in den Topspielen bisher nicht gedient. Wenn der Boss da auf der Tribüne saß, ging`s meistens schief: neben dem Bayern-Spiel auch beim 1:3 im Dezember gegen Leverkusen und beim 1:3 im Pokal-Halbfinale im Februar 2025 in Stuttgart. Dafür klappte es im Januar 2025 (4:2 daheim gegen Bremen) und beim 2:0-Heimsieg gegen Heidenheim im August.
Werner fordert „100 Prozent im Hexenkessel“
Und vielleicht ja auch am Samstag. Denn Leipzig hat sich nach einer kleinen Delle zuletzt stabilisiert und die Champions League als aktuell Tabellenvierter wieder in der eigenen Hand. Etwas Bauchschmerzen bereitet jedoch die personelle Situation.
Willi Orban (33) musste unter der Woche wegen einer Muskelverletzung kürzertreten. Nach BILD-Informationen war er am Freitag mit beim Abschlusstraining dabei, testete noch mal an. Allerdings nicht problemfrei und so auch nicht einsatzbereit. Castello Lukeba (23/Adduktoren) war ebenfalls bei der Einheit dabei. Der Franzose saß später mit im Flieger nach Frankfurt.
RB Leipzig-Trainer Ole Werner (37) sagt über das Spiel: „Wir müssen bei 100 Prozent sein und unsere Abläufe ins Spiel bringen – auch in diesem Hexenkessel. Frankfurt ist ein guter Gegner, aber wir sind auch gut drauf. Und das wollen wir zeigen.“ Den 1450 Fans. Und den Bossen.