Die Chemnitzer waren sich ihrer Favoritenrolle bewusst und legten gleich vielversprechend los. In der vierten Minute konnte Jonas Marx im Strafraum nur unfair gebremst werden, sodass Schiedsrichter Paul Drößler auf den Punkt zeigte. Domenico Alberico nahm sich der Sache an und vergab, denn Zehlendorf-Schlussmann Alexios Dedidis ahnte die Ecke und hielt den Ball fest. Tief durchatmen bei den Himmelblauen, gute Möglichkeit vertan. Die Gäste schüttelten sich kurz und powerten weiter. Zweimal wurde danach Marx gesucht und gefunden (15.18.), seine Kopfbälle strichen jeweils knapp am Kasten der Berliner vorbei.

Chemnitz weiter im Vorwärtsgang, die Gastgeber indes tauchten nur sporadisch vor dem Gehäuse der Chemnitzer auf. Doch in der 35. Minute wurden sie gefährlich. Zehlendorfs Niklas Doll sah die Lücke und traf aus Nahdistanz zur Führung für die Hausherren. Chemnitz lag hinten, doch sechs Minuten später sah die CFC-Welt wieder freundlicher aus. Marx wurde auf die Reise geschickt, umkurvte noch den herauseilenden Hertha-Schlussmann Dedidis und traf ins leere Tor zum Ausgleich. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.