Die Karlsruher Grünen nominieren den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion Aljoscha Löffler für das Bürgermeisteramt im Dezernat 6, wie die Fraktion in einer Pressemitteilung am 17. April bekannt gibt. Die Wahl ist für die Gemeinderatssitzung am 28. Juli vorgesehen. Die aktuelle Amtszeit von Bürgermeister Daniel Fluhrer endet zum 30. September.

Löffler legt Fokus auf Aktive Mobilität

Aljoscha Löffler ist seit 2019 Stadtrat und seither auch Fraktionsvorsitzender, zunächst im Tandem mit Zoe Mayer, nach deren Einzug in den Bundestag gemeinsam mit Jorinda Fahringer. Der Verkehrsplaner ist seit Beginn seiner Stadtratstätigkeit Mitglied im Planungs- sowie im Haupt- und Finanzausschuss. Löffler war von 2015 bis 2019 im Vorstand der Grünen im Kreisverband Karlsruhe.

Aktive Mobilität (Symbolbild).

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Foto: Emelie Stump

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Aktive Mobilität (Symbolbild).
Foto: Emelie Stump

„Aljoscha Löffler hat unsere grünen Anliegen bei vielen strategischen Themen und konkreten Projekten vorangebracht und mitgestaltet“, so seine Co-Vorsitzende, Jorinda Fahringer. „Dazu gehören unter anderem das Programm für Aktive Mobilität oder das Konzept für den öffentlichen Raum und Mobilität in der Innenstadt, die städtebaulichen Planungen rund um das Ettlinger Tor sowie die Konzeptvergabe von Wohngrundstücken. Wir setzen auf diese und weitere wesentliche Initiativen für das Karlsruhe von morgen.“

Klimaneutralität bis 2040

Das Dezernat 6 umfasst die Bereiche Planen und Bauen, Mobilität, Flächen- und Immobilienmanagement. Auch die städtische Volkswohnung GmbH und der Zoo gehören dazu. „Die dortigen Entscheidungen haben eine große Bedeutung dafür, wie Karlsruhe sich angesichts der laufenden Klimaveränderungen aufstellt“, ergänzt Fahringer.

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Foto: Katharina Peifer

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Foto: Katharina Peifer

„Ich möchte in Karlsruhe Verantwortung übernehmen: Bezahlbarer Wohnraum, aktive Mobilität, ein attraktiver öffentlicher Raum auch in Hitzesommern, Klimaneutralität bis 2040“, sagt Löffler. Die Ämter im Baudezernat seien essentiell für die Daseinsvorsorge und für ein lebenswertes Karlsruhe auch in Zukunft. „Als Fraktionsvorsitzender weiß ich, dass die aktuelle Haushaltslage keine tollen Großprojekte erlaubt“, sagt er. Deshalb müsse man „kleine Chancen für positive Veränderung“ nutzen.

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