Dresden hält meist gut dagegen
Im Gegensatz zum klaren 3:0-Sieg der Suhlerinnen zum Auftakt entwickelte sich in Dresden in drei der fünf Sätze ein packender Schlagabtausch. Nach dem knappen ersten Durchgang, den sich das Team von Alexander Waibl schnappte, schaffte Suhl mit einem dominanten Satz den Ausgleich.
Im dritten Satz behielt Dresden trotz Rückstandes erneut in einem engen Finish die Oberhand, doch erneut hatten die Gäste eine Antwort parat, die für sich sprach. Im entscheidenden fünften Satz fand Dresden vor allem gegen die bärenstarke Außenangreiferin Monika Brancuská keine Mittel. Sie war es auch, die nach 115 Minuten schließlich den zweiten Matchball verwandelte.
Suhl historisch – Dresden denkt an 2021 zurück.
Für Suhl war es zugleich der erste Sieg in Sachsens Landeshauptstadt seit 2011. Nun haben die Thüringerinnen drei Matchbälle für den Gewinn der Meisterschaft. Was Dresden angesichts der Ausgangslage noch Hoffnung machen kann: Bei der letzten Meisterschaft im Jahr 2021 lag der DSC nach zwei Spielen ebenfalls mit 0:2 hinten und durfte am Ende doch noch jubeln.