Niklas Süle war auch zum BVB gewechselt, um dem FC Bayern eins auszuwischen und es dem Rekordmeister zu zeigen. Vier Jahre später endet seine Zeit in Dortmund unfassbar bitter und mit einer Szene, die sinnbildlich steht. Dabei hat Süle durchaus auch andere Bilder produziert.

Soll noch jemand sagen, Niko Kovac hätte keinen Sinn für (Fußball)-Romantik. Der Trainer von Borussia Dortmund hatte sich das schön ausgemalt. Erstmals seit dem 7. Februar 2026, einem 2:1 beim VfL Wolfsburg, beorderte Niko Kovac Niklas Süle beim Gastspiel bei der TSG Hoffenheim wieder mal in die Startelf des BVB. Bei der TSG hatte Süle einst im Jahr 2013 seine Profilaufbahn gestartet und war später auch zum ersten DFB-Nationalspieler der Kraichgauer geworden. „Natürlich ist es immer schön, wenn man bei seinen alten Klubs spielt. Das war auch meine Intention bei Niki“, sagte Kovac im Anschluss an dieses 1:2, der zweiten Niederlage des BVB in Serie in der Bundesliga, das wegen einer äußerst unglücklichen Verkettung unschöner Umstände das letzte Spiel Süles im BVB-Trikot werden könnte.