1. FC Nürnberg

Klose zum Bielefeld-Spiel: „Hatte das, was wir alle lieben“

19.04.2026 – 10:24 UhrLesedauer: 2 Min.

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Coach Miroslav Klose beim Auswärtsspiel in Bielefeld: Der Weltmeister äußerte sich zum Spiel seines 1. FCN. (Quelle: IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink/imago)

Der FCN kommt beim Abstiegskandidaten Bielefeld nicht über ein 1:1 hinaus. Trainer Klose lobte das Spiel trotzdem – und lieferte damit den Kontrast des Tages.

„Das Spiel hatte das, was wir alle lieben“ – mit diesen Worten kommentierte Miroslav Klose das 1:1 seines 1. FC Nürnberg bei Arminia Bielefeld in der 2. Bundesliga. Der Trainer sah nach eigenen Angaben viele Zweikämpfe, aber auch guten Fußball. Klose sagte außerdem: „In Bielefeld muss man erst mal überstehen, deshalb Kompliment an meine Mannschaft und an die Fans, die eine richtig gute Stimmung gemacht haben.“

Das Ergebnis erzählte eine andere Geschichte. Es war das dritte Spiel in Folge ohne Sieg. Die 40-Punkte-Marke verpasste Nürnberg damit erneut. Einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegszone hat der Club aber weiterhin.

Mohamed Ali Zoma brachte die Franken bereits in der 8. Minute in Führung. Den Ausgleich kassierte Nürnberg in der 81. Minute – ausgerechnet durch den früheren FCN-Profi Tim Handwerker. Kapitän Fabio Gruber sagte: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr aufmerksam verteidigt, hätten aber das zweite Tor machen müssen.“

Wie das Gegentor zustande kam, ärgerte die Nürnberger zusätzlich. Gruber hatte seinen Platz in der Mauer verlassen – so entstand die Lücke. Torhüter Jan Reichert sagte: „Das Freistoßtor war unnötig, weil der Ball durch die Mauer geht. Die Mauer darf nicht aufgehen. Sie muss sich da einfach anschießen lassen.“

Auch der letzte Versuch, doch noch drei Punkte mitzunehmen, scheiterte. Zoma hatte sich früh verletzt und musste ausgewechselt werden. Sein Ersatz Rafael Lubach vergab in der Nachspielzeit allein vor dem leeren Tor.

Als nächstes empfängt Nürnberg den abstiegsgefährdeten SC Magdeburg im Max-Morlock-Stadion. Reichert mahnte: „Es gilt weiter dranzubleiben.“ In zwei Wochen steht das Frankenderby beim abstiegsgefährdeten SpVgg Greuther Fürth an. Alle drei jüngsten Nürnberger Punktverluste – in Braunschweig (1:1), gegen Dresden (0:2) und in Bielefeld – kamen gegen Mannschaften zustande, die in der Tabelle hinter dem FCN stehen.