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Wenige Wochen vor dem Eurovision Song Contest reißen die schlechten Nachrichten für Sarah Engels und Deutschland nicht ab.

Köln / Wien – Die Vorzeichen stehen nicht gerade positiv für die Teilnahme von Sarah Engels (33) für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2026: In den ESC-Wettquoten dümpelt der Beitrag den ganzen April bereits zwischen Platz 22 und 23 unter 35 Nationen herum. Ein Umfrage-Zwischenstand kürzlich brachte eine echte Demütigung. Und auch ein Datenmodell verbreitet ziemlich schlechte Nachrichten für Deutschland.

Sarah Engels beim ESC-Vorentscheid.Sarah Engels beim ESC-Vorentscheid. © ARD/SWR/Claudius Pflug / INFE

Aus der Community der eingefleischtesten Eurovision-Song-Contest-Fans bekommen deutsche Hoffnungen nun einen neuen Dämpfer: Der INFE-Poll verbreitet trübe Aussichten. Hinter dem Kürzel „INFE“ verbirgt sich ein Zusammenschluss von 25 ESC-Fanclubs. Jeder einzelne davon darf alljährlich für die Beiträge ein Voting abgeben, mit Punkten zwischen 1 und 12, wie beim eigentlichen Eurovision Song Contest. Die Stimmen werden erst nach und nach veröffentlicht und addiert. In der Fanszene bekommt die Aktion immer viel Aufmerksamkeit.

Eurovision Song Contest: Bisher null Punkte für Sarah Engels bei wichtiger Fan-Umfrage

Bis Samstag (18. April) waren sechs der 25 nationalen Votings publik. Und es ergibt sich ein höchst unerfreuliches Bild: Deutschland hat bisher noch keinen einzigen Punkt bekommen. Mit deutlichem Abstand liegt Finnland (54 Zähler) vorn, dahinter rangieren Australien, Schweden, Griechenland, Dänemark und Frankreich fast gleichauf mit einer Punktezahl zwischen 30 und 35.

Der Zwischenstand vom 18. April – mit keinem Punkt für DeutschlandDer Zwischenstand vom 18. April – mit keinem Punkt für Deutschland. © INFE

Klar ist: In der Umfrage kann sich noch einiges tun. Aber der Zwischenstand, der im gewohnten ESC-Stil visualisiert ist, weckt Gedanken an ein unschönes Szenario: Sieht es auch am 16. Mai in Wien so aus, wenn die ersten Länder-Votings eintreffen – und Deutschland punktlos hinten festklebt? Bevor vielleicht einzelne Zähler aus San Marino eintrudeln?

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Hoffnung verbreiten hingegen die Aussagen von Sarah Engels gegenüber dem Münchner Merkur von Ippen Media: Sie erklärte uns exklusiv, dass sie zwar auf eine Runderneuerung des Songs selbst verzichten werde, sich aber einiges vorgenommen habe, um ihn beim Eurovision Song Contest optimal auf die Bühne zu bringen.

Michael Schulte (35), der für Deutschland beim ESC 2018 den vierten Platz belegte, sieht es auch nicht so schwarz. „Ich finde, wir hatten schon deutlich schlechtere Beiträge“, sagte er laut bunte.de gegenüber spot on news. „Sie macht das sehr gut, sie singt gut, sie tanzt gut, und der Song ist eingängig. Es ist vielleicht nicht die Neuerfindung des ESC-Sounds, aber solche Songs haben beim Wettbewerb schon oft funktioniert. Deshalb hoffe ich, dass der Beitrag auch dieses Mal funktioniert.“

INFE-Poll vor Eurovision Song Contest lag zuletzt beim Gewinner dreimal richtig

Immerhin: Wie alle anderen Abstimmungen und Modelle ist auch der INFE-Poll nur eine Spielerei. Seine Bedeutung ist jedoch nicht zu unterschätzen – zeigt er doch die Popularität der Beiträge bei einigen der größten ESC-Fans überhaupt. Zudem deckte sich in den vergangenen drei Jahren hintereinander der Sieger des INFE-Polls mit dem tatsächlichen ESC-Gewinner: Schweden 2023, die Schweiz 2024 und Österreich 2025 lagen in der Abstimmung vorn – und dann auch beim Eurovision Song Contest. Ein Musik-Experte hat einen skurrilen Vergleich zwischen Sarah Engels und Friedrich Merz gezogen. (Quellen: Eurovoix, ESCtoday, Eurovisionworld, Eurovisionfun, bunte.de, Instagram, Archiv) (lin)