Im lothringischen Sarreguemines waren kürzlich 21 Schülerinnen und Schüler des Oelder Thomas-Morus-Gymnasiums und ihre Begleiter zu Gast.

Oelde (gl) – 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 des Thomas-Morus-Gymnasiums (TMG) Oelde sind kürzlich „mit beeindruckenden Erlebnissen“ aus dem lothringischen Sarreguemines zurückgekehrt, wie die Verantwortlichen mitteilen. Unter dem Motto „Kultur und Sprache im Austausch“ legten sie den Grundstein für eine neue, lebendige Partnerschaft mit dem Collège Fulrad.

Neuanfang nach der Pandemiezeit

Nachdem die mehr als 30-jährige Austauschtradition des TMGs durch die Pandemie unterbrochen worden war, markiert dieser Besuch laut Bericht einen wichtigen Neuanfang. „Ziel ist es, die Sprache in ihrer 21 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 des Thomas-Morus-Gymnasiums Oelde waren zum Austausch in Sarreguemines.  Foto: TMGAlltagsanwendung zu erleben. In einer von Zweisprachigkeit geprägten Region wie in der deutsch-französischen Grenzregion bei Sarreguemines ist dies besonders spannend“, schreibt das Lehrerorganisationsteam mit Katharina Köpping, Lena Wattenberg und Hinrich Fock. Dass dies gelinge, habe sich vor allem in den Gastfamilien gezeigt, in denen die Schüler den Alltag im Nachbarland hautnah miterlebt hätten.

Ein besonderer Fokus der Reise lag auf der kreativen Begegnung. Im Museum der Fayence (Bliesmühle) tauchten die Jugendlichen in die Welt der Keramik ein. Jeder Teilnehmer gestaltete einen eigenen Teller mit einem von den Schülern selbst gestalteten Logo, das die Wahrzeichen von Oelde und Sarreguemines vereint – ein bleibendes Symbol für die Verbindung beider Schulen. Besonders tiefgreifend war ein Kunstprojekt im Klassenraum: Die Austauschpartner porträtierten sich gegenseitig. Die fertigen Bilder wurden in der Mitte geteilt und jeweils eine deutsche und eine französische Hälfte zu einem neuen Porträt zusammengefügt.

Gegenbesuch Ende Mai

Die Gruppe reiste zudem in die Europa-Hauptstadt Straßburg. Im Europäischen Parlament erhielten die Jugendlichen Einblicke in die politischen Abläufe der EU. Auch spielerisch wurde die Völkerverständigung geprobt: Ein Escape Game zum Thema „Europa und die deutsch-französische Freundschaft“ stärkte den Teamgeist. Unterstützt wird das Projekt maßgeblich durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW).

Ende Mai wird die französische Gruppe in Oelde erwartet.

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