Wenn es draußen sprießt, verbinden die im Karlsruher Zoo heimisch gewordenen Roten Pandas das Nützliche mit dem Angenehmen: Blätter und Knospen zählen im Frühling zum bevorzugten Futter der Säugetiere. Die Baumkronen dienen dann auch schnon einmal zum Abhäng-Paradies schlechthin.
Die Art stamme laut Zooangaben ursprünglich aus Nepal, dem nordöstlichen Indien und Bhutan sowie dem südöstlichen Tibet. Dort leben die Tiere in Bergwäldern.
Art gilt als vom Aussterben bedroht
Problematisch für den Fortbestand der Roten Pandas seien insbesondere Lebensraumverlust, Zerschneidung der Wälder sowie Wilderei. Dramatisch: Die Weltnaturschutzunion stuft die Pandas auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“ ein.
Vorbildlich: Der Karlsruher Zoo engagiert sich am Erhaltungszuchtprogramm der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria – und unterstützt Projekte im natürlichen Lebensraum, um der Art langfristig zu helfen.
Capybaras sind wahre „Wasserratten“
Besucher des Zoologischen Stadtgartens Karlsruhe bekommen dieser Tage übrigens noch weitaus mehr spannende „Gäste“ zu sehen als süße Pandas: Mit den Capybaras (gehören zur Familie der Meerschweinchen) genießen die nächsten Säuger die angenehme badische Frühjahrssone.

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Für die Capybaras beginnt im Karlsruher Zoo ein freudiges Kapitel.
Foto: Zoo Karlsruhe / Facebook
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Für die Capybaras beginnt im Karlsruher Zoo ein freudiges Kapitel.
Foto: Zoo Karlsruhe / Facebook
Sie stammen aus Südamerika und gelten als größte Nagetiere der Welt. Ihr natürlicher Lebensraum ist in der Nähe von Gewässern wie Flüssen, Seen und Überschwemmungsgebieten zu finden. Dabei dreht sich wortwörtlich alles ums Wasser, das für sie sowohl Lebensraum und Rückzugsort zugleich darstellt.
Sobald Gefahr in Vollzug ist, tauchen die Nager nahezu lautlos ab und halten es mehrere Minuten unter Wasser aus. Die teilweise enormen Temperaturen im Hochsommer veranlassen die Capybaras zu selbigem Schutzverhalten.
Ökosysteme langfristig schützen
Tragisch: Auch ihre Lebensräume werden ähnlich wie bei den Roten Pandas immer prekärer. Durch die Entwässerung der Feuchtgebiete, der Regulierung der Flüsse sowie der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen steht auch nichts weniger als die Zukunft der Capybaras auf dem Spiel. Der Schutz dieser Ökosysteme sei laut Karlsruher Zoo entscheidend, um die biologische Vielfalt langfristig zu erhalten.
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Simon Schwenk
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