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Schock in Italien: Jonathan Klinsmann (29) hat sich schwer verletzt! Der Torhüter des AC Cesena zog sich bei einem Spiel eine Fraktur des ersten Halswirbels zu. Das bestätigte sein Klub. Für den Sohn von Weltmeister Jürgen Klinsmann (61) ist die Verletzung gleichbedeutend mit dem Saison-Aus.

Passiert ist die Horror-Szene beim Auswärtsspiel in der Serie B gegen US Palermo (0:2). In den Schlusssekunden prallte Klinsmann bei einer Abwehraktion mit Filippo Ranocchia zusammen und bekam dabei einen heftigen Schlag an den Kopf. Besonders bitter: Der Keeper brachte die Partie sogar noch zu Ende, ehe er nach dem Schlusspfiff umgehend in ein Krankenhaus in Palermo gebracht wurde.

Zunächst war noch von einer weniger schweren Verletzung die Rede. Später bestätigte Cesena jedoch die ernste Diagnose. Der Klub erklärte, dass Klinsmann sich nun weiteren Untersuchungen sowie einer neurochirurgischen Fachberatung unterziehen müsse. Damit ist klar: An ein schnelles Comeback ist nicht zu denken.

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Auch aus dem Umfeld des Torhüters kommen besorgte Töne. Sein Manager Marco De Marchi sagte laut Medienberichten: „Der Weg zur Heilung wird lang sein.“ Eine Aussage, die zeigt, wie ernst die Lage ist.

Für den 29-Jährigen ist die Verletzung besonders bitter, weil er sportlich gerade in einer starken Phase war. Seit seinem Wechsel nach Italien im Jahr 2024 hat sich der in München geborene US-Amerikaner beim AC Cesena als Nummer 1 etabliert. Zuvor war Klinsmann unter anderem bei Hertha BSC, dem FC St. Gallen und LA Galaxy aktiv. In Deutschland blieb ihm der ganz große Durchbruch zwar verwehrt, in Italien hatte er sich jedoch zuletzt klar festgespielt.

Rettungskräfte eilten auf das Feld nach der Klinsi-Verletzung

Rettungskräfte eilten auf das Feld nach der Klinsi-Verletzung

Foto: Vincenzo Orlando/LiveMedia-IPA/ZUMA Press Wire/dpa

Der Ausfall trifft Cesena auch sportlich empfindlich. In der entscheidenden Phase der Saison kämpft der Klub um Rang acht – der würde zur Teilnahme an den Aufstiegs-Playoffs für die Serie A berechtigen. Ohne seinen Stammtorhüter wird dieser Endspurt nun deutlich komplizierter.