Die Krisenstimmung ist allerorten: Die IHK, die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsinstitute, alle warnen vor grundsätzlichen Problemen der deutschen Wirtschaft bis hin zu einer Deindustrialisierung. Die Wirtschaftsentwicklung in Mönchengladbach scheint dem zumindest bis Ende 2025 zu trotzen. Entgegen dem Bundes- und NRW-Trend legte die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) einige positive Zahlen in ihrer Bilanz für 2025 vor: Die Zahl der versicherungspflichtigen Jobs bewegt sich weiter deutlich über der 150.000-Marke, die Industrieproduktion legt gegenüber 2024 um 2,9 Prozent zu, während die Umsätze im IHK-Kammerbezirk (minus 2,9 Prozent) und in NRW (minus 2,5 Prozent) deutlich abbauten. In nicht seltener Eintracht waren sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs als WFMG-Aufsichtsratsvorsitzender und Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der WFMG-Geschäftsführung, einig, dass Mönchengladbach hier einen Sonderweg geht. Und zwar einen guten. „Die Firmen sind stabil“, sagte Heinrichs.