Vor der Grundschule an der Großenbaumer Allee im Duisburger Süden ist erneut ein unbekannter Mann aufgefallen. Nach mehreren Beobachtungen ist die Polizei nun eingeschritten. Zuerst hatte die „WAZ“ über den Vorfall berichtet.

Eltern und Lehrer hatten den Mann in der vergangenen Woche gleich mehrfach vor der Schule in Großenbaum gesehen. Das bestätigt die Schulleiterin im Gespräch mit unserer Redaktion. Sein Verhalten sorgte beim Schulpersonal für Verunsicherung. Einmal soll der Fremde Kindern von einer Bank außerhalb des Schulgeländes aus zugewunken haben. Am Mittwoch soll er versucht haben, Süßigkeiten an die Schüler zu verteilen.

„Wir haben dann die Polizei verständigt“, so Schulleiterin Edith Winter. In einem Gespräch sei dem Mann dann klargemacht worden, sich in Zukunft nicht mehr der Schule zu nähern. Eine Gefahr sei von ihm nicht ausgegangen. Das bestätigt auch die Duisburger Polizei auf Anfrage. Der Bezirksdienstbeamte des Stadtteils stehe im Austausch mit der Schule, man sei „jederzeit wachsam“. Die Eltern wurden schriftlich über den Vorfall informiert.

Zu den Hintergründen seines Aufenthalts machte der Mann wohl keine detaillierten Angaben. Hinweise auf eine konkrete Straftat liegen laut Polizei und Schulleitung nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Zu keiner Zeit habe eine Gefahrensituation vorgelegen, heißt es.

Die Polizei betont, dass Hinweise aus der Bevölkerung ernst genommen und überprüft werden. Gleichzeitig appelliert sie, verdächtige Beobachtungen weiterhin zu melden, um schnell reagieren zu können.

An der Grundschule in Großenbaum – und an vielen anderen Schulen in der Stadt – lernen Schülerinnen und Schüler in regelmäßigen Präventionsveranstaltungen, wie sie mit solchen und ähnlichen Situationen umgehen können.