Lustige Rollen und Geschichten auf der Bühne unterhalten auch schon die Kleinsten bestens und regen die Fantasie an. Statt vor dem Bildschirm zu hängen, kann beim Kindertheater die ganze Familie gemeinsam einen tollen Nachmittag verbringen. Dieses Angebot bietet nun zum zweiten Mal die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wülfrath. Am kommenden Samstag, 25. April, gastiert das Musiktheater Lupe aus Osnabrück mit dem Stück „Wolle und Gack“ an der Schulstraße 13. Das Stück, das für Kinder ab vier Jahren geeignet ist, beginnt um 15 Uhr.
„Ein schräges Team, das für Frieden, Toleranz und kulturelle Vielfalt steht und (einiges) bewegt. Mit seinen liebevoll entwickelten Figuren ,Wolle‘ und ,Gack‘ schafft es das Musiktheater Lupe, Lebensrealitäten wie Diskriminierung, Flucht und Ungerechtigkeit kindgerecht zu thematisieren und in Austausch zu gehen über das, was anders Sein bedeutet“, heißt es in der Ankündigung.
Und darum geht es in dem Stück: Wolfgang Winkler alias Wolle ist ein zufriedenes Schaf. Er hat ein Haus, eine grüne Wiese – alles ist in bester Ordnung. Bis zu dem Tag, als er eine neue Nachbarin bekommt. Ein Huhn! Das kann ja nicht gut gehen. Denn ein Schaf ist ein Schaf und ein Huhn ist nun mal ein Huhn. Als Gack nach Schafland zieht, hat sie es nicht gerade einfach. Vorsichtig und stets um Höflichkeit bemüht, stößt das lebensfrohe Huhn auf den alteingesessenen Wolle. Die Missverständnisse häufen sich und die Fronten scheinen unüberwindbar. Wie das sture Schaf und das quirlige Huhn doch noch Frieden schließen, erzählt die Geschichte von Wolle und Gack.
Tickets zum Preis von acht Euro bei freier Platzwahl gibt es bei Genießertreff Schlüter oder online über www.neanderticket.de. Das Kindertheater in der Awo wird durch die Stiftung Kinder stärken und die DRK-Initiative „Wülfrather Kinder in Not“ gefördert. Insgesamt sind drei Aufführungen in der Reihe „Kindertheater in der Awo“ für 2026 geplant. „Wir haben diesen Saal mit Bühne und wollen unbedingt etwas für Kinder machen – also was läge da näher, als auch für unsere Jüngsten ein kulturelles Angebot zu schaffen“, so die Awo.