Die Zukunft von Said El Mala liegt offenbar nicht beim 1. FC Köln. Seit Wochen und Monaten gibt es Gerüchte um den Youngster. Nach dem Sieg gegen Werder Bremen klang in seinen Worten schon an, dass er sich auf Abschiedstournee am Geißbockheim befindet: „Was passiert, kann ich nicht sagen. Aber ich habe noch fünf Spiele zu gehen und da gebe ich alles“. Er könne auch nicht sagen, ob er in Köln bleibe.
Bei einem Wechsel im Sommer soll der 1. FC Köln laut eines Berichts der „Sport Bild“ auf eine Ablöse von 50 Millionen Euro pochen. Eine Rekordsumme für den Klub. Und vor allem viel Geld, um einen geeigneten Ersatz für El Mala zu finden. DER WESTEN schlägt drei Spieler vor, die dafür in Frage kommen könnten.
Interessant für den 1. FC Köln? Scienza startet durch
Da wäre zum einen Leo Scienza. Fußball-Fans aus Deutschland ist der Name des Brasilianers wohlbekannt, ließ er doch schon in Ulm und Heidenheim sein Talent aufblitzen. Seit dieser Saison spielt er in der zweiten englischen Liga für dem FC Southampton. Und auch da zeigt er Top-Leistungen.
📌 Die teuersten Spielerverkäufe des 1. FC Köln
- 1. Anthony Modeste: 29 Millionen Euro zu TJ Tianhai
- 2. Lukas Podolski: 15 Millionen Euro zum FC Arsenal
- 3. Jhon Cordoba: 15 Millionen Euro zu Hertha BSC
- 4. Sebastiaan Bornauw: 14,1 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg
- 5. Yannick Gerhardt: 13 Millionen Euro zum VfL Wolfsburg
Der eigentlich offensive Mittelfeldspieler wurde zu Beginn des Jahres in einen Linksaußen umfunktioniert, zockt jetzt also auf der El-Mala-Position. Insgesamt gelangen Scienza bereits sieben Tore und acht Vorlagen. Er könnte El Mala also passend ersetzen.
Einziges Manko: In Southampton hat Scienza Vertrag bis 2029 und längst gibt es auch Gerüchte um Interesse aus der Premier League. Doch Geld hätte Köln bei einem El-Mala-Verkauf in jedem Fall genug. Scienzas Marktwert wird derzeit auf zehn Millionen Euro taxiert.
Knauff nicht mehr uneingeschränkt gesetzt
Kandidat zwei spielt schon in der Bundesliga. Als Eintracht Frankfurt 2022 die Europa League gewann, war Ansgar Knauff einer der umjubelten Helden. Heute spielt der variable Offensivmann (kann auf beiden Flügeln oder im Zentrum kicken) zwar noch immer regelmäßig, hat aber keinen wirklichen Stammplatz inne. Über die Hälfte seiner Liga-Einsätze kommen von der Bank.
Ob das nach Veränderung im Sommer schreit? Knauff hat noch bis 2028, mit dem El-Mala-Geld könnte der 1. FC Köln in der Theorie auch sicher zu schlagen. In Köln wäre Knauff sicherlich fest gesetzt. Zudem droht Frankfurt, das internationale Geschäft zu verpassen. Damit fiele eine Pluspunkt für einen Verbleib in Hessen weg.
Newcomer aus Liga 2
Ein weiterer spannender Spieler sorgt aktuell beim FC Schalke 04 für ordentlich Aufsehen: Adil Aouchiche. Der Algerier kam im Winter und hat das Offensivspiel über die linke Seite sofort spürbar belebt. Inzwischen ist er aus der Startelf kaum noch wegzudenken. Mit seinen dynamischen Dribblings, kreativen Ideen und gefährlichen Vorlagen bringt Aouchiche konstant Schwung ins Spiel. Er gehört zu den entscheidenden Faktoren dafür, dass Schalke kurz vor der Bundesliga-Rückkehr steht.
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Klar ist aber auch: Solche Leistungen bleiben nicht unbemerkt. Der nächste logische Schritt wäre die Bundesliga. Auch ein Wechsel zum 1. FC Köln wäre dabei ein spannendes Szenario. Für den „Effzeh“ könnte er nicht nur eine vergleichsweise günstige Option sein, sondern auch ein nahezu perfekter 1-zu-1-Ersatz für El-Mala.
Unabhängig davon, ob Schalke den Aufstieg schafft oder nicht – vieles spricht dafür, dass Aouchiche, der Vertrag bis 2027 hat, in der kommenden Saison in der Bundesliga auflaufen wird. Für Köln wäre es daher durchaus sinnvoll, sich frühzeitig intensiv mit ihm zu beschäftigen.