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Nach einer Schrott-Saison und dem Verpassen von Europa, läuft es in diesem Jahr für RB Leipzig! Vier Spieltage vor Saisonende stehen die Sachsen kurz vor der Qualifikation für die Champions League.
Gut für die Leipzig-Anhänger: Wie der Verein am Montagabend auf einer Fan-Pressekonferenz verkündet hat, bleiben die Preise für Dauerkarten in der kommenden Spielzeit trotzdem stabil.
Die günstigste Saisonkarte für Vollzahler kostet demnach weiter 245 Euro. Die Kinder-Dauerkarte gibt es bereits ab 100 Euro. Ermäßigungen sind dazu in allen Preiskategorien möglich. Im Vergleich zum Kauf von 17 Tageskarten für die Heimspiele liegt die Preisersparnis bei bis zu vier Spielen.
Dazu verkündete der Klub positive Erfolge beim Kampf gegen leere Sitzplätze im Stadion, obwohl sie eigentlich verkauft sind. Lag die sogenannte No-Show-Rate in der vergangenen Saison noch bei elf Prozent, konnte die Quote zwei Heimspiele vor Saisonende bereits auf neun Prozent gesenkt werden. Da die Spiele gegen Union am Freitag und gegen St. Pauli (9. Mai) wohl komplett ausverkauft sein werden, dürfte der Wert sogar noch weiter schrumpfen.
RB entzieht Fans die Dauerkarte
Ein Grund dafür: Die in der vergangenen Saison eingeführte Mindestnutzung scheint ihre Wirkung zu entfalten! Nachdem RB im letzten Sommer knapp 2000 Fans die Dauerkarte entzog, weil sie nicht mindestens zehn der 17 Heimspiele besucht hatten, scheinen die Saisonkarteninhaber dieses Mal deutlich sensibilisierter zu sein.
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Quelle: BILD/DFL20.04.2026
Bereits über 23.000 Kartenbesitzer haben ihre Mindestnutzung erreicht. Die Anzahl der Anhänger, denen am Saisonende der Entzug der Dauerkarte droht, liegt nur noch im mittleren dreistelligen Bereich. Klar dabei: Jeder Fall wird einzeln bewertet, dabei auch die Gründe des Fernbleibens (Krankheit, Umzug).
Bereits klar: In der kommenden Saison wird RB Leipzig die Summe der ausgegebenen Dauerkarten nach BILD-Informationen noch einmal von 24.500 auf 24.000 reduzieren. Eine bewusste Entscheidung, um noch mehr Fans mit dem Verkauf von Einzeltickets die Möglichkeit zu geben, Heimspiele des Bundesligisten zu besuchen – und gleichzeitig damit die No-Show-Rate weiter zu senken.
Bedeutet aber auch: Für die über 3000 Anhänger, die bereits auf der Warteliste stehen, wird es schwer, eine Dauerkarte zu bekommen.