Das Thema Sicherheit kann man zwar mit Zahlen untermauern, aber in erster Linie ist es auch immer etwas sehr Subjektives, ob sich jemand sicher fühlt oder nicht. Genau mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Studie, bei der auch ausgewählte Wülfratherinnen und Wülfrather teilnehmen sollen.

Der Grundsatz: Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen sollen sich sicher fühlen. „Unter anderem deswegen ist es wichtig, sich mit der Frage des persönlichen Sicherheitsempfindens auseinanderzusetzen“, erklärt die Stadt Wülfrath in einer Mitteilung. Die über den Fonds für die Innere Sicherheit der Europäischen Union kofinanzierte Studie zu Sicherheit und Kriminalität (SKiD) in Deutschland mache dies erneut für 20.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen möglich, darunter auch Bürgerinnen und Bürger aus Wülfrath. „Sie dürfen ihre persönlichen Erfahrungen mit Kriminalität schildern und Angaben zu ihrem Anzeigeverhalten sowie ihrem Sicherheitsgefühl machen. Zudem besteht auch wieder die Möglichkeit, die Arbeit der Polizei zu bewerten“, erklärt die Verwaltung.

Angeschrieben werden ausgewählte Jugendliche und Erwachsene aus der Stadt. Der Appell zur Teilnahme kommt dabei von prominenter Stelle: Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, bittet alle angeschriebenen Jugendlichen und Erwachsenen aus Wülfrath um ihre Teilnahme: „Wir wollen erneut wissen: Wann und wo fühlen Sie sich besonders unsicher oder wie schätzen Sie die Arbeit der Polizei ein? Das, was die Menschen umtreibt, lässt sich nicht in Statistiken einfangen. Gerade die gefühlte Sicherheit wirkt sich besonders stark auf den Alltag aus. Deswegen ist es wichtig, Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen. Das machen Sie dann stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Durch Ihre Rückmeldung können wir Stellschrauben unserer Arbeit auch an den richtigen Stellen nachjustieren. Deswegen: Machen Sie mit und helfen Sie uns, die Sicherheit in unserem Land weiter zu stärken!“

Der Startzeitpunkt der aktuellen Erhebungswelle ist am 13. April gewesen. Sie baut auf einer ersten (2020) und zweiten (2024) Befragungswelle auf. Die ersten Ankündigungsschreiben zur Befragung sind bereits verschickt. Sie dienen dazu, die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger über die Studie zu informieren. Ab dem 27. April werden die Fragebögen sowie ein Begleitschreiben mit Bearbeitungshinweisen übermittelt. „Sollten Sie ein solches Schreiben erhalten, nehmen Sie sich bitte die Zeit und machen Sie Ihre Angaben. Wülfrath ist die Heimat von rund 22.000 Menschen, in deren Vertretung Sie einen sinnvollen Beitrag leisten können. Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe“, sagt Bürgermeister Sebastian Schorn.