Auch im März hat die Hamburger Polizei erneut umfangreiche Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Mehr als 2500 Beamte waren im Einsatz. Besonders häufig wurden dabei Rotlichtverstöße festgestellt.
Nach Angaben der Polizei waren im März 2550 Einsatzkräfte beteiligt. Insgesamt wurden 4748 Fahrzeuge und 4017 Personen kontrolliert. Neben 14.308 Falschparkern und 14.056 Temposündern fiel vor allem das Missachten roter Ampeln ins Gewicht – bei Autofahrern (329 Fälle), Radfahrern (211), E-Scooter-Nutzern (13) und auch Fußgängern (13). Rotlichtverstöße zählen zu den Hauptursachen schwerer Unfälle.
Alkohol, Drogen und Medikamenteneinfluss – 69 Blutproben angeordnet
Zudem stellten die Beamten zahlreiche Fälle von Fahrten unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss fest. Betroffen waren 26 Autofahrer, sieben E-Scooter-Nutzer und ein Radfahrer. In diesem Zusammenhang ordnete die Polizei 69 Blutproben an.
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Weitere Verstöße betrafen unter anderem die verbotene Handynutzung am Steuer, Radfahren auf der falschen Straßenseite, das Befahren von Gehwegen, unerlaubtes Abbiegen oder Wenden sowie Verstöße gegen die Anschnallpflicht und technische Mängel an Fahrzeugen. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen im Hamburger Stadtgebiet fortzusetzen.
