Laut Polizeibericht machten sich Unbekannte zwischen Mittwoch, 15. April 2026, und Sonntag, 19. April 2026, an mehr als zwanzig geparkten Fahrzeugen im Karlsruher Stadtteil Durlach zu schaffen und entwendeten Bargeld sowie Wertgegenstände.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass die Täter wohl zwischen Mittwochabend, 18.30 Uhr, und Donnerstagmorgen, 4.30 Uhr, an mehreren geparkten Autos das Keyless-Go-System überwanden und sich so Zugang zum Fahrzeuginneren verschafften.
Zahlreiche Straßen in Durlach betroffen
Die betroffenen Fahrzeuge standen in der Pfinzstraße, der Kleinbachstraße, der Eichelgasse, der Lörracherstraße, der Gymnasiumstraße, der Zunftstraße, der Bergbahnstraße sowie in der Alten Weingartener Straße und der Straße An der Fayence – jeweils entlang der Straße oder auf Anwohnerparkplätzen nahe der Wohnanwesen der Fahrzeughalter.
In der Nacht auf Sonntag, 19. April 2026, drangen offenbar dieselben Täter zwischen 0.20 Uhr und 9 Uhr auf die gleiche Weise in mehrere in der Fechtstraße, der Paula-Modersohn-Straße, der Geigersbergstraße sowie der Straße Am Steinbruch geparkte Autos ein. Sie durchwühlten den Innenraum und nahmen Wertgegenstände an sich.
Polizei sucht Zeugen
Die Höhe des entstandenen Diebstahlschadens lässt sich derzeit noch nicht abschließend beziffern. Das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach hat die Ermittlungen übernommen.
Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder verdächtige Personen auf Aufnahmen seiner Überwachungskamera festgestellt hat, kann sich unter der Telefonnummer 0721/49070 beim Polizeirevier Karlsruhe-Durlach melden.
Tipps der Polizei zum Schutz von Keyless-Go-Fahrzeugen
Im Zusammenhang mit den Diebstählen gibt die Polizei Hinweise zum Schutz von Fahrzeugen mit Keyless-Go-System:
- Den Fahrzeugschlüssel nicht in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür ablegen.
- Das Funksignal durch geeignete Maßnahmen wie Aluminiumhüllen oder eine Blechdose abschirmen – ausreichend Schutz besteht erst dann, wenn der abgeschirmte Schlüssel direkt am Fahrzeug nicht mehr funktioniert.
- Beim Verlassen des Fahrzeugs auf Personen mit Aktenkoffern in der unmittelbaren Umgebung achten.
- Bei Fahrzeugherstellern oder Fachwerkstätten lässt sich erfragen, ob der Komfortzugang für das jeweilige Fahrzeugmodell temporär deaktiviert werden kann.
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe. Hinweis: Diese Meldung wurde unterstützt von KI erstellt.
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