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„Alles Gute, Marco! Richte Tyler & Justin unsere Grüße aus!“ Mit etwas Verspätung hat sich auch RB Leipzig zum neuen Job von Marco Rose (49) geäußert und den Instagram-Post von Bournemouth kommentiert.
Beim Premier-League-Klub, wo Rose für drei Jahre unterschrieben hat und Andoni Iraola (43) ablöst, trifft er auf die Ex-Leipzig-Spieler Tyler Adams (27) und Justin Kluivert (26). Rose ist nach Ralph Hasenhüttl (58/2018 nach Southampton) und Jesse Marsch (52/2022 nach Leeds) der dritte Leipziger Trainer-Export auf die Insel. Und für die Engländer jetzt schon ein Volltreffer!
So spricht die englische Presse von seiner „herausragenden Erfolgsbilanz in der Jugendentwicklung“. Rose sei ein „Klopp-Schüler, der Haaland, Bellingham und Szoboszlai gefördert hat“. Seine Verpflichtung zeige, dass Bournemouth „in der Premier League nicht nur dabei sein – sondern in die obere Tabellenhälfte will“. Rose sei ein „wahrer Leader“: „Er wird seinen emotionalen Führungsstil und aggressiven, auf hohes Pressing basierenden Fußballstil mitbringen.“ Der sei ähnlich zu dem von Erfolgscoach Iraola.
Rose tritt in Bournemouth in große Fußstapfen
Klar aber auch: Die Fußstapfen des Spaniers sind groß. Er hat „etwas Besonderes“ in Bournemouth aufgebaut, heißt es. Konkret: Iraola hatte in drei Jahren die höchste Siegquote aller AFC-Trainer in der Premier-League-Ära. Aktuell ist der Klub als Tabellenachter punktgleich mit dem Sechsten Chelsea und auf Europa-Kurs. Zudem seit 13 Ligaspielen ohne Niederlage.

Trainer Andoni Iraola verlässt Bournemouth nach der Saison auf eigenen Wunsch
Foto: AFC Bournemouth via Getty Images
Vorgänger Iraola ist jedoch von Rose überzeugt. Auch er schwärmt: „Ich glaube, der Verein ist bei ihm in sehr guten Händen. Er ist ein großartiger Trainer. Ich habe ihn schon vor ein paar Jahren gelobt, ich mochte seine Mannschaften schon immer und hoffe, dass er das fortsetzt.“
Offiziell starten darf Rose, der Alexander Zickler (52) und Marco Kurth (47) als Co-Trainer mitbringen will, am 1. Juli – wenn sein Vertrag in Leipzig endet. Übrigens: (Champions-League-)Prämien von RB Leipzig stehen Rose nicht mehr zu. Nach BILD-Infos trat eine entsprechende Änderung seines Vertrages mit der Freistellung im vergangenen Jahr in Kraft.