Erwartungsgemäß chancenlos waren die Fußballerinnen von Hansa Rostock im Auswärtsspiel der Regionalliga Nordost bei RB Leipzig II. Beim 0:8 zeigte die beste Offensive der schwächsten Defensive der Liga die Grenzen auf. Hansa bleibt Letzter, punktgleich mit dem Vorletzten Fortuna Dresden.

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„Für unsere Verhältnisse haben wir gar kein so schlechtes Spiel gemacht und schon versucht, auch unsere Spielidee auf den Platz bringen. Leider fehlte uns ein bisschen der Mut. Natürlich hilft es nicht, wenn man wieder recht früh ein Gegentor bekommt“, sagte Hansa-Coach Ringo Scholz.

Die Hansa-Frauen (hier Jette Schramm (rechts) und Kapitänin Mette Bönsch) verloren bei RB-Leipzig II mit 0:8.Bild vergrößern

Die Hansa-Frauen (hier Jette Schramm (rechts) und Kapitänin Mette Bönsch) verloren bei RB-Leipzig II mit 0:8. (Foto: Georg Scharnweber)

Das 0:1 fiel bereits in der neunten Minute. Vor der Pause erhöhten die Sächsinnen auf 3:0 (22., 45.). „Das dritte Gegentor kurz vor der Pause war noch einmal ein richtiger Dämpfer. Für die zweite Hälfte nahmen wir uns eine Menge vor, mussten aber klein die nächsten Rückschläge verkraften“, so Ringo Scholz zu den weiteren Gegentreffern (49., 53., 58.).

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Am Ende legte RB noch zwei Treffer nach (67., 88.), während Rostock trotz einiger Ballgewinne der richtige Zug nach vorn fehlte. „Dennoch bleiben wir positiv und wollen in den verbleibenden vier Heimspielen nachweisen, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht und uns als Mannschaft entwickelt haben“, sagte Ringo Scholz.

Die Hansa-Frauen um Amalia Wichmann haben noch vier Heimspiele zu absolvieren, in denen sollen die Punkt für den Klassenerhalt her.Bild vergrößern

Die Hansa-Frauen um Amalia Wichmann haben noch vier Heimspiele zu absolvieren, in denen sollen die Punkt für den Klassenerhalt her. (Foto: Georg Scharnweber)

In den Duellen gegen den Neunten Turbine Potsdam II (25. April um 14 Uhr), den Achten Türkiyemspor Berlin (10. Mai), den Sechsten Eintracht Leipzig-Süd (17. Mai) sowie den Siebten 1. FFV Erfurt (31. Mai) sollen die nötigen Punkte geholt werden, um wenigstens Vorletzter zu werden. Denn der 11. Platz könnte für den Klassenerhalt reichen, wenn Spitzenreiter Hertha BSC (aktuell sechs Punkte vor RB Leipzig II) die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen den 1. FC Saarbrücken erfolgreich bestreitet.

FC Hansa: Thiele – Knappe, Köhler, Heinschel, Kimmel (64. Hesse), Bönsch, Eliseev (64. Bossow), Schröter, Hanto (67. Wolter), Weißgräber (64. Schramm), Wichmann