Ideen ausprobieren, in neue Rollen schlüpfen und kreativ werden: Zur Nachtfrequenz verwandelt sich die Stadt in eine Bühne für junge Menschen – auch in diesem Jahr wieder. Die landesweite Nacht der Jugendkultur findet in diesem Jahr am 26. und 27. September statt. Vereine und Institutionen, die Jugendkulturprojekte an den beiden Tagen anbieten wollen, können dafür auch Fördermittel bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit (LKJ) beantragen. Darauf weist das Kulturmanagement der Stadt hin.
Gesucht werden Vorhaben, die so vielfältig sind wie die Jugend selbst: Theater, Tanz, Literatur, Film, Fotografie, Medienkunst, Musik, Design, Malerei oder Akrobatik – fast alles ist möglich, solange es inspiriert, bewegt und zum Mitmachen einlädt. „Kunst und Kultur werden hier nicht nur präsentiert, sondern erlebt, gestaltet und ausprobiert“, so die Stadt. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Beteiligung. Jugendliche ab 14 Jahren sollen nicht nur Teil des Publikums sein, sondern Teil des Prozesses – als Ideengebende, Planende und Ausführende. „Kultur entsteht dort, wo junge Stimmen Raum bekommen und eigene Perspektiven sichtbar werden“, so die Verwaltung weiter. Die Projekte sollen gerne die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln und sie positiv erfahrbar machen.
„Die Veranstaltungsorte dürfen dabei gern ebenso kreativ gewählt sein wie die Inhalte selbst: niedrigschwellig zugänglich, jugendgerecht und im besten Fall überraschend. Ob im öffentlichen Raum, in kulturellen Einrichtungen oder an ganz neuen Orten – Wülfrath kann und darf sich verwandeln“, so das Kulturmanagement.
Für Projekte im Stadtgebiet stehen Fördermittel von bis zu 5000 Euro zur Verfügung. Interessierte müssen einen Eigenanteil von rund 20 Prozent einplanen, der auch als ehrenamtliches Engagement in Form von Arbeitsstunden angerechnet werden kann. Die Anträge werden über die Kommune gebündelt und an die LKJ weitergeleitet. Die Frist zur Einreichung der Projektideen bei Lars Mader im Kulturbüro per E-Mail an L.Mader@stadt.wuelfrath.de endet am 28. April.