Bisher wird Öl aus Kasachstan über Russland nach Brandenburg geleitet. Russland will den Transport laut Bundesregierung nun wegen technischer Probleme ab Mai einstellen.
Schließen
Artikelzusammenfassung
Russland stoppt ab Mai Öllieferungen über Druschba-Pipeline nach Deutschland. Bundesregierung informiert über Rosnefts Entscheidung, kasachisches Rohöl nicht mehr weiterzuleiten. Versorgungssicherheit in Deutschland bleibt laut Bundeswirtschaftsministerium gewährleistet. Russische Regierung bestätigt Schritt bisher nicht. Kasachstan plant keine Reduzierung der Ölförderung trotz Russlands Entscheidung.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Fanden Sie die Zusammenfassung hilfreich?
Gefällt mir
Gefällt mir
Gefällt mir nicht
Gefällt mir nicht
Send

Im brandenburgischen Schwedt kommt bisher noch Öl aus Kasachstan an.
© Fabian Sommer/dpa
Russland will nach Angaben der Bundesregierung ab Mai kein Öl mehr über die Druschba-Pipeline nach Deutschland liefern. Wie eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums mitteilte, hat der russische Ölkonzern Rosneft die Bundesnetzagentur über den Schritt informiert, kein kasachisches Rohöl zur Raffinerie PCK weiterzuleiten. Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei dadurch aber nicht bedroht. Eine offizielle Bestätigung der russischen Regierung gibt es bisher nicht.
Der kasachische Energieminister Jerlan Akkenschenow sagte am Rande eines Umweltforums in der Hauptstadt Astana, Russland habe den Transit von Rohöl ab Mai mit null eingeplant. Grund seien demnach fehlende »technische Möglichkeiten«. Akkenschenow vermutete, dass das mit jüngsten Angriffen auf die russische Infrastruktur zusammenhänge. Kasachstan plane derweil nicht, die Ölförderung zu verringern.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.