Seit Dienstagabend ist die A44 zwischen dem Autobahnkreuz Meerbusch und der Anschlussstelle Düsseldorf-Messe komplett gesperrt. Die Auswirkungen bekommen Verkehrsteilnehmer am Mittwochnachmittag auf der A52 und der B7 in Richtung Düsseldorf zu spüren.
Wie ein Verkehrsteilnehmer im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, habe er aus dem Neusser Hafengebiet über den Handweiser zur A52 fahren wollen, um zurück nach Düsseldorf zu kommen. Dafür habe er insgesamt anderthalb Stunden benötigt. „Vom Handweiser an ging gar nichts mehr bis zur Autobahn und auf der A52 dann auch nur im Schritttempo weiter“, sagte er.
Ein Sprecher der Polizei sagte, das sei nicht auf einen Unfall in dem Bereich zurückzuführen. „Hauptgrund ist, dass mit der gesperrten A44 ein Einfallstor in Richtung Düsseldorf fehlt. Die Autofahrer müssen sich andere Wege suchen, somit ist es dort derzeit einfach zu voll.“
Ein Spediteur, der namentlich nicht genannt werden möchte, nannte die gesamte derzeitige Verkehrssituation in Düsseldorf „eine Katastrophe“. Für den Schwerlastverkehr aus dem Linksrheinischen in Richtung Innenstadt würde im Moment nur noch die Oberkasseler Brücke zur Verfügung stehen. „Da müssen wir jetzt mit unseren Lkw über die verkehrsberuhigte Luegallee fahren.“