Nachdem die Premiere des Weihnachtssingens im Stadion am Zoo im vergangenen Jahr mehr als erfolgreich verlief und auch die Tickets für das Event in diesem Jahr bereits nach wenigen Stunden vergriffen waren, beschlossen die Veranstalter: Für das diesjährige Weihnachtssingen werden neben der Haupt- auch die Nord- und Südtribüne geöffnet und damit weitere 4000 Tickets angeboten.
Stattfinden wird das weihnachtliche Event wieder am vierten Advent, am Sonntag, 20. Dezember. Ab 15 Uhr öffnen sich zunächst die Pforten zu dem „in diesem Jahr nicht mehr kleinen, sondern mittelgroßen Weihnachtsmarkt vor dem Stadion“, wie Jürgen Harmke, Koordinator der Geschäftsstelle des Wuppertaler SV, verrät. Um 16.30 Uhr beginnt dann die Veranstaltung im Stadion beziehungsweise in diesem Jahr direkt auf dem Spielfeld. „Die Bühne sowie die LED Wände standen 2025 auf Bodenplatten, das hat sehr gut funktioniert, sodass wir beides in diesem Jahr in der Mitte auf dem Rasen aufbauen können“, erklärt Harmke. Dadurch ergebe sich auch die Möglichkeit, zwei weitere Tribünen zu öffnen und zusätzliche Tickets anzubieten. Während die Karten für die überdachte Haupttribüne in diesem Jahr acht Euro kosteten, gibt es die Tickets der Nord- und Südtribüne für sechs Euro, da die Plätze nicht überdacht sind und man bei Regen nass werden könnte. Dass die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr angehoben wurden – 2025 kostete eine Karte fünf Euro – habe vor allem einen Grund, wie Jürgen Harmke erklärt: „Wir wollten im ersten Jahr erstmal ausprobieren, wie die Veranstaltung überhaupt angenommen wird. Dadurch, dass wir eine zweite LED-Wand brauchten, sind wir aber mit den Einnahmen nicht hingekommen.“ Aber: „Pro Ticket wurde 2025 je ein Euro für den guten Zweck gespendet. In diesem Jahr wird dieser Anteil verdoppelt und werden zwei Euro pro Karte gespendet.“ Wie schon im vergangenen Jahr wird die Spendensumme am Ende gesplittet – die eine Hälfte geht an den Verein Kindertal, der Wuppertaler Kindern und Jugendlichen in finanziellen Notlagen hilft. Die andere Hälfte kommt der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) zugute.
„Wuppertal braucht
so eine Veranstaltung“
Bei der Premiere wurde für beide Vereine eine Spendensumme in Höhe von je 2199,50 Euro gesammelt. Der Check wurde gestern im Stadion am Zoo übergeben. Auch in diesem Jahr soll die Veranstaltung nicht nur auf die Weihnachtstage einstimmen, sondern erneut die gesamte Stadtgesellschaft verbinden. „Es begegnen sich Menschen, die sich sonst nicht treffen würden, und alle kommen friedlich zusammen – verschiedenster Nationen, sozialer Schichten und Religionen“, freut sich der Wuppertaler Superintendent Jochen Denker, dass die Premiere so ausgesprochen positiv verlaufen ist. Jürgen Harmke fügt hinzu: „Die Menschen haben gezeigt, dass Wuppertal so eine Veranstaltung braucht. Die Haupttribüne war 2025 und ist auch jetzt schon wieder ausverkauft. Davon ist der WSV aktuell weit entfernt.“
Die Stehplatztickets gibt es ab sofort in der Geschäftsstelle des Wuppertaler SV (Hubertusallee) sowie online zu kaufen unter