Verletzung am Oberschenkel

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Die schlimmsten Befürchtungen um Bayerns Offensivspieler Serge Gnabry sind wahrgeworden. Der 30 Jahre alte deutsche Nationalspieler wird die Weltmeisterschaft im Sommer verletzungsbedingt verpassen, wie er auf Instagram bestätigte. „Was den WM-Traum mit der DFB-Team angeht … Der ist für mich leider vorbei. Wie der Rest des Landes werde ich die Jungs von zu Hause aus anfeuern“, schrieb Gnabry, der zum zweiten Mal nach 2018 ein Turnier verpasst.
Gnabry hatte sich im Abschlusstraining vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart am Wochenende einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen. Die Münchner hatten bereits bestätigt, dass er länger ausfallen wird, dass er die Weltmeisterschaft verpasst, wurde vermutet. Ein kompletter Ausriss der Adduktoren zwingt zu einer monatelangen Pause und erfordert häufig auch eine Operation. Das DFB-Team startet am 14. Juni gegen Neuling Curaçao ins WM-Turnier, das in Kanada, Mexiko und den USA stattfindet. Weitere Gegner in der Gruppe E sind die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).
„Die letzten Tage waren schwer zu verdauen. Eine Saison beim FC Bayern, in der es nach dem erneuten Gewinn des Bundesliga-Titels am Wochenende noch viel zu spielen gibt“, so Gnabry. „Jetzt ist es an der Zeit, mich auf die Erholung zu konzentrieren und mich auf die Saisonvorbereitung vorzubereiten.“ Vor acht Jahren, als Deutschland in der Vorrunde scheiterte, zwang ein Muskelbündelriss Gnabry zum Zuschauen.
In den vergangenen zehn Länderspielen kam Gnabry unter Bundestrainer Julian Nagelsmann stets zum Einsatz. Dabei steuerte der Offensivspieler vier Tore und zwei Vorlagen bei. Für die Münchner waren es in der laufenden Saison zehn Treffer und elf Assists in 37 Partien. Gnabry, der von den aktiven DFB-Spielern mit 26 Toren am häufigsten erfolgreich war, befand sich zuletzt in starker Form und galt als wichtiger Leistungsträger für das anstehende Turnier.