Bielefeld. Am vergangenen Montag kamen etwa 140 Menschen mit christlichem, jüdischem sowie muslimischem Glauben zusammen, um für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt einzustehen. Die Teilnehmer der Friedensprozession zeigten Solidarität mit dem Friedensappell von Papst Leo XIV. „In Frieden miteinander zu leben ist ein Gebot des einen Gottes für alle Menschen, gleichgültig, ob Christen, Moslems oder Juden“, sagt Franz Schaible von der Stiftung Solidarität.
Nach einer Schweigeminute am Rathausplatz für alle Völker, die unter Kriegsangriffen leiden, führte der Marsch durch die Innenstadt und endete in der Süsterkirche mit einem anschließenden Friedensgebet. Mit zahlreichen Plakaten und Schildern machten die Teilnehmer auf ihre Friedenshoffnung aufmerksam: Alle Angriffskriege sollen sofort enden.
Regelmäßige Friedensgebete
Das anschließende Friedensgebet wurde vom Pfarrer Berthold Becker geleitet. Dabei kamen Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammen. Es wurde gesungen und gebetet. Auch Vertreter des Bündnisses islamischer Gemeinden trugen eigene Beiträge in der Süsterkirche vor. Die reformierte Gemeinde Bielefeld lädt unterdessen weiterhin jeden dritten Donnerstag im Monat zu Friedensgebeten in die Süsterkirche ein. Im Herbst soll es zudem ein weiteres, größeres interreligiöses Friedensgebet geben.
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