Update: CDU-Ministerpräsidenten im Osten besorgt
Die CDU-Regierungschefs von Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern, bei der geplanten Renten-Reform die Situation im Osten zu berücksichtigen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze sagte dem MDR, hierzulande bekomme fast jeder nur eine Rente vom Staat und habe keine betriebliche. Viele könnten auch in den nächsten Jahren nichts ansparen. Dazu reichten weder die Gehälter noch die Zeit. Thüringens Regierungschef Mario Voigt sagte dem „Stern“, viele Menschen im Osten seien existenziell auf die gesetzliche Rente angewiesen.

Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) verteidigte die Aussage von Friedrich Merz: Der Kanzler habe nur „auf etwas hingewiesen, wozu sich die Rente in den vergangenen Jahren immer stärker entwickelt hat“, sagte Frei bei RTL/ntv.