Menschen halten ihre Schilder auf einer Fridays for Future Demo.

Stand: 23.04.2026 18:25 Uhr

Nach den bundesweiten Klimaprotesten am Samstag in Hamburg und Berlin soll es deutschlandweit weitergehen. Fridays for Future ruft am Freitag unter anderem in Hannover zu Protesten auf.

Unter dem Motto „Reiche stoppen, Energiewende retten!“ wird um 15 Uhr am Steintor als Teil eines bundesweiten Klimastreiks demonstriert. Im Anschluss an die Demo soll es am Schneiderberg Workshops geben, unter anderem zum Thema sozial gerechte Energiewende. Auch in anderen Städten in Niedersachsen wird am Freitag demonstriert:

  • Hannover: 15.00 Uhr, Steintor
  • Göttingen: 15.00 Uhr, Gänseliesel
  • Braunschweig: 14.00 Uhr, Schlossplatz
  • Lüneburg: 10.00 Uhr, Marktplatz
  • Oldenburg: 16.00 Uhr, vor dem CDU-Parteibüro, Unterm Berg 20
  • Osnabrück: 14.00 Uhr, Theatervorplatz
  • Stadthagen (Landkreis Schaumburg): 15.45 Uhr, Schlossgarten

Fridays for Future: Abhängigkeit von Gas ist problematisch

Der Anlass für die Demo ist die laut „Fridays for Future“ problematische Abhängigkeit von Gas. Dies führe zu steigenden Preisen, globalen Konflikten sowie Klimakatastrophen. „Weitere Investitionen in die Gasinfrastruktur sind im Angesicht der Klimakrise einfach absurd“, heißt es von „Fridays for Future“. Laut der hannoverschen Aktivistin Paula Tittel soll beim aktuellen Protest der Fokus vor allem darauf liegen, welche Möglichkeiten Menschen haben, sich gegen einen Gasausbau einzusetzen, außer auf die Straße zu gehen.

Demonstranten halten Schilder hoch, darunter "Welt brennt, Politik pennt"

Der Protest – unter anderem in Hannover, Göttingen und Braunschweig – richtet sich auch gegen Bohrungen vor Borkum.

An einer Pinnwand hängen viele Briefe, die meistens bunt gestaltet. Auf ihnen stehen Liebesgeständnisse an den Planeten Erde.

Mehr als 600 Briefe sind eingegangen. Die Initiative „Vissel for Future“ hatte zu der Aktion aufgerufen.