Bielefeld. Eine junge Frau blickt in die Kamera. Anna Loreen heißt sie – es ist ihr richtiger Name. Sie will endlich gesehen, gehört und in ihrem Leid ernst genommen werden. Bisher fühlte sie sich unverstanden, übergangen, hilflos. Anna Loreen erzählt, wie sie jahrelang keinerlei Erklärung dafür fand, warum sie sich schlecht fühlte. Ihre bruchstückhaften Erinnerungen an die Tat hielt sie für einen Traum.

Drei lange Jahre habe es gedauert, bis sie endlich darüber informiert wurde, was Philipp G. ihr angetan hat. „Warum so spät?“, fragt sie anklagend. Seit jener Nacht sei ihr Leben nicht mehr wie zuvor: keine Unbeschwertheit, kein Gefühl von Freiheit. „Ich bin verloren gegangen in dieser Nacht“, sagt sie unter Tränen.

Diese Videoaufnahme stammt aus dem Film „Chronik eines Versagens“, den Filmemacherinnen der Bielefelder Initiative S/198-20 gedreht haben. Darin berichten mehrere Frauen von ihren Erfahrungen, darunter die zum Tatzeitpunkt 25-jährige Anna Loreen. Auch sie wurde von Assistenzarzt Philipp G. am Evangelischen Klinikum Bethel betäubt und missbraucht. Vielen Betroffenen gehe es ähnlich wie Anna Loreen, sagt Stefanie Höke, die zwölf von ihnen juristisch vertritt. Manche litten unter Flashbacks, andere könnten kaum noch Intimität zulassen.

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OstwestFälle

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Vergewaltigungsserie am Klinikum Bethel – das Wichtigste im Überblick

  • Philipp G. tritt am 15. Februar 2018 eine Stelle als Assistenzarzt am Evangelischen Klinikum Bethel an.
  • Im September 2019 erstattet Patientin Carina K. Anzeige gegen Philipp G.
  • Im März 2020 entdeckt die Polizei eine Ermittlungsakte von G. aus dem Jahr 2016. In einem Krankenhaus im Rheinland hat ihn eine Patientin wegen Vergewaltigung angezeigt. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren jedoch ein.
  • Nach einer Wohnungsdurchsuchung im April können Ermittler nach mehreren Monaten endlich die Fotos und Videos entschlüsseln, die Philipp G. dabei zeigen, wie er 40 Frauen missbraucht und vergewaltigt.
  • Am 22. September 2020 wird Philipp G. deshalb festgenommen. Zwei Tage später nimmt er sich in der U-Haft das Leben. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld stellt daraufhin das Verfahren gegen ihn ein.
  • Weil deshalb nicht alle betroffenen Frauen über die Taten informiert werden, lässt das NRW-Justizministerium den Fall ab November 2021 wieder aufrollen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wird mit den Ermittlungen beauftragt und legt im September 2025 ihr Ergebnis vor:
  • Angeklagt wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen“ sind der Chefarzt, ein damaliger Oberarzt sowie die damalige Pflegedienstleitung.

Unsere Themenseite im Überblick: Alles zur Vergewaltigungsserie in Bethel


Bei der Live-Aufnahme des Podcasts "OstwestFälle" hat Moderatorin Birgitt Gottwald (Mitte) mit ihren Gästen den Fall der Vergewaltigungsserie am Evangelischen Klinikum Bethel besprochen. Das Spiegelzelz war gut besucht. - © Sarah Jonek

Bei der Live-Aufnahme des Podcasts „OstwestFälle“ hat Moderatorin Birgitt Gottwald (Mitte) mit ihren Gästen den Fall der Vergewaltigungsserie am Evangelischen Klinikum Bethel besprochen. Das Spiegelzelz war gut besucht.
| © Sarah Jonek

Die aktuelle Folge von „OstwestFälle“, dem True-Crime-Podcast der Neuen Westfälischen, wurde live aufgenommen. Moderatorin Birgitt Gottwald hatte im Dezember 2025 vor Publikum durch die Chronologie des Falles geführt. Mit dabei waren Anwältin Stefanie Höke, die zwölf betroffene Frauen vor Gericht vertreten hat, Strafverteidiger Carsten Ernst, der Assistenzarzt Philipp G. bis zu dessen Suizid vertrat, Norika Creuzmann, NRW-Landtagsabgeordnete mit 30 Jahren Berufserfahrung im Frauenhaus Paderborn und damit Expertin für sexualisierte Gewalt gegen Frauen und NW-Redakteurin Heike Krüger, die das Schicksal mehrerer betroffener Frauen journalistisch begleitet und sich darüber hinaus intensiv mit den Motiven solcher Täter und den psychischen Folgen für ihre Opfer beschäftigt hat.

Hören Sie auch den ersten Teil zum „Fall Bethel“:
Anzeige einer Patientin bringt den Skandal ans Licht

Zu den betroffenen Frauen zählt neben Anna Loreen auch Carina K. (Name geändert). Im Juli 2019 liegt sie auf der neurologischen Station des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) in Bielefeld. Abends betritt Philipp G. ihr Zimmer, ein junger Assistenzarzt. Er müsse ihr noch ein Medikament verabreichen, sagt er. Kurz darauf verliert Carina K. das Bewusstsein.

Am nächsten Morgen kommt die 36-Jährige benommen zu sich, hat Schüttelfrost – und findet in ihrem Bett ein Fläschchen mit der Aufschrift „Propofol“, ein Narkosemittel. Sie meldet den Fund einer Krankenschwester. Die nimmt das Fläschchen an sich – es taucht nie wieder auf. Carina K. ist irritiert, schöpft aber zunächst keinen Verdacht. Zwei Monate später erlebt sie das Gleiche – diesmal mit einer Bettnachbarin zusammen. Erst viel später wird sie das Ausmaß ihrer Erlebnisse begreifen. Carina K. ist aber die erste Patientin, die Anzeige erstattet – und damit bringt sie die Ermittlungen in einem Fall ins Rollen, der sich als die mutmaßlich größte Vergewaltigungsserie in einem deutschen Krankenhaus herausstellen wird.

Nach Vergewaltigungs-Skandal in Bielefeld: Drei Bethel-Verantwortliche wegen Unterlassung angeklagt

Philipp G. gibt Patientinnen Betäubungsmittel und missbraucht sie

Mitte Februar 2018 hatte Philipp G. seine Tätigkeit als Assistenzarzt im Klinikum Bethel aufgenommen, frisch zurück aus einem Sabbatjahr in Australien. Er gilt als freundlich, offen, zugewandt – ein „Schwiegersohntyp“, wie ihn viele beschreiben. Er gibt sich kumpelhaft, gilt als belastbar, übernimmt freiwillig Nachtschichten. Dass er diese ausnutzt, um sich an sedierten Patientinnen zu vergehen, bleibt unbemerkt.


Moderatorin Birgitt Gottwald (Mitte) arbeitet im Bielefelder Spiegelzelt die Vergewaltigungsserie im Evangelischen Klinikum Bethel mit ihren Gästen (v.l.) Norika Creuzmann (MdL), Rechtsanwältin Stefanie Höke, NW-Redakteurin Heike Krüger und Anwalt Carsten Ernst auf. - © Sarah Jonek

Moderatorin Birgitt Gottwald (Mitte) arbeitet im Bielefelder Spiegelzelt die Vergewaltigungsserie im Evangelischen Klinikum Bethel mit ihren Gästen (v.l.) Norika Creuzmann (MdL), Rechtsanwältin Stefanie Höke, NW-Redakteurin Heike Krüger und Anwalt Carsten Ernst auf.
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Sein Vorgehen folgt einem Muster: Spätabends erscheint er in den Zimmern, kündigt an, er müsse noch ein Medikament verabreichen, etwa für eine Untersuchung am Folgetag. Tatsächlich verabreicht er den Frauen das Narkotikum Propofol. Die Frauen werden bewusstlos. Danach missbraucht und vergewaltigt er sie. Seine Taten filmt und speichert die Daten mit akribischer Genauigkeit ab. Am nächsten Morgen klagen viele Frauen über grippeähnliche Symptome, Schläfrigkeit und ein diffuses Gefühl, dass „etwas nicht stimmt“. Konkrete Erinnerungen fehlen den meisten. Die Taten hinterlassen dennoch Spuren.

Philipp G. wurde bereits 2016 wegen Vergewaltigung angezeigt

„Es gibt ein Körpergedächtnis“, sagt Rechtsanwältin Stefanie Höke. Viele der betroffenen Frauen zeigten körperliche Symptome eines Übergriffs, konnten sich diese aber ohne Erinnerung nicht erklären. Anders war das bei Philipp G.s mutmaßlich erstem bekannten Opfer im Jahr 2016 – ihr blieb trotz Sedierung eine bruchstückhafte Erinnerung. Die Patientin aus Kempen im Kreis Viersen hatte so konkrete Erinnerungen, dass sie Philipp G. wegen Vergewaltigung anzeigte.

Tatsächlich sicherten die Ärzte DNA-Spuren von Philipp G. im Gesicht der Patientin. Weil aber nicht eindeutig nachvollziehbar gewesen sei, ob die von einem sexuellen Übergriff oder von einer legitimen ärztlichen Behandlung stammten, wurde das Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt, erklärt NW-Redakteurin Heike Krüger. Als Philipp G. 2018 in Bethel anfängt, weiß dort niemand von den Vorwürfen von damals.

Wegen zu vieler Akten: Prozess der Vergewaltigungsserie in Bethel verzögert sich

Warum? Anwältin Höke und Anwalt Ernst verweisen auf die Unschuldsvermutung. Die Vorwürfe seien fallen gelassen worden. „Dann hat das in einer Personalakte auch nichts zu suchen“, sagt Ernst.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bielefeld verzögern sich

Im September 2019 liegt Carina K. erneut im Klinikum Bethel. Erneut kommt es zu einem Übergriff. Carina K. vertraut sich einem Oberarzt an, fühlt sich aber nicht ernst genommen. Sie erstattet Anzeige. Bis März 2020 arbeitet Philipp G. weiter im Klinikum Bethel. Dann entdecken die Ermittler seine Akte aus dem Jahr 2016. Die Klinik stellt ihn von der Arbeit frei. Im April durchsuchen Ermittler das WG-Zimmer und den Krankenhausspind von Philipp G. – und finden verschlüsselte Speichermedien, Drogen und zahlreiche Medikamente wie Propofol.


Opferanwältin Stefanie Höke (l.) vertritt zwölf der betroffenen Frauen im Fall der Vergewaltigungsserie am Klinikum Bethel. - © Sarah Jonek

Opferanwältin Stefanie Höke (l.) vertritt zwölf der betroffenen Frauen im Fall der Vergewaltigungsserie am Klinikum Bethel.
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Es dauert lange, bis die Ermittler die Verschlüsselung der Festplatten und USB-Sticks knacken können. Schließlich finden sie Fotos und Videos von Philipp G.s Taten, archiviert und mit den Namen der Frauen versehen. Am 22. September 2020 wird Philipp G. der Haftbefehl verkündet. Zwei Tage später nimmt er sich in seiner Zelle das Leben – und die Staatsanwaltschaft muss das Verfahren gegen ihn einstellen.

Vergewaltigungsserie in Bethel: Land zahlt Bielefelder Opfer 20.000 Euro Entschädigung

Für die Opfer ist der Suizid des Täters ein großer Rückschlag. Der Assistenzarzt entzieht sich damit dem Verfahren und stiehlt sich aus seiner Verantwortung. Gleichzeitig verhindert er, dass die betroffenen Frauen eine juristische Aufarbeitung des Falles erleben können.


Im Spiegelzelt haben die Gäste gemeinsam mit Moderatorin Birgitt Gottwald am 9. Dezember 2025 im Bielefelder Spiegelzelt die Vergewaltigungsserie am Evangelischen Klinikum Bethel besprochen. - © Sarah Jonek

Im Spiegelzelt haben die Gäste gemeinsam mit Moderatorin Birgitt Gottwald am 9. Dezember 2025 im Bielefelder Spiegelzelt die Vergewaltigungsserie am Evangelischen Klinikum Bethel besprochen.
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Körperliche Schäden nach Vergewaltigungen in Bethel

Einige der betroffenen Frauen hätten nicht nur seelisch unter den Folgen des Missbrauchs gelitten, sondern auch körperliche Schäden davongetragen. Zu ihnen zählt Anna Loreen. Denn Philipp G. hat mehrere Frauen mit seinen Geschlechtskrankheiten angesteckt. Unentdeckt können solche Infektionen bei Frauen schwerwiegende Folgen haben, sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Viele der betroffenen Frauen hat die Staatsanwaltschaft erst Jahre später informiert, obwohl Foto- und Videodateien ihre Klarnamen enthielten.

Den Grund kann sich Stefanie Höke nicht erklären. Sie habe wiederholt bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld nachgehakt und auf zügige Information gedrängt. Dort habe man ihr jedoch gesagt, es sei nicht förderlich, Frauen zu kontaktieren, die sich nicht von selbst meldeten – das könne Traumata auslösen. „Mir ist keine Traumatherapeutin bekannt, die empfohlen hätte, den Frauen nicht Bescheid zu sagen“, sagt Höke.

Vergewaltigungsserie: Vier Insider rütteln an der Aufarbeitung des Bethel-Falls

Ein internes Krisengespräch fand am Klinikum Bethel schon früher statt

Ein weiterer Punkt sorgt für Unverständnis. Bereits im Januar 2020 habe es im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) ein internes Krisengespräch mit Philipp G. gegeben, berichtet NW-Redakteurin Heike Krüger. Dabei wurde festgelegt, dass G. kein Propofol mehr verabreichen und sich weiblichen Patientinnen nicht mehr ohne Begleitung einer Pflegekraft nähern dürfe.

Kontrolliert worden sei das jedoch nicht. Philipp G. vergewaltigte auch nach dem Krisengespräch noch Patientinnen. Ein Ermittlungsverfahren „wegen Beihilfe zur Vergewaltigung durch Unterlassen“ gegen Verantwortliche am Klinikum Bethel stellt die Staatsanwaltschaft Bielefeld im Mai 2021 ein.

„Chronik eines Versagens“: ARD-Doku zu Vergewaltigungsserie in Bethel

Die Staatsanwaltschaft Duisburg übernimmt die Ermittlungen

Im November greift das Justizministerium Nordrhein-Westfalen ein. Es entzieht den Fall der Bielefelder Staatsanwaltschaft und übergibt ihn einer Ermittlungsgruppe bei der Staatsanwaltschaft Duisburg. Diese nimmt die Ermittlungen erneut auf und informiert als erstes alle bis dahin bekannten Opfer der Vergewaltigungsserie.

Weitere Betroffene werden nun identifiziert und ebenfalls über die Taten informiert. Am Ende gehen die Ermittler von 30 Patientinnen des EvKB aus, die von Philipp G. vergewaltigt und missbraucht wurden. Zwei weitere Patientinnen soll er in anderen Kliniken in Kempen und in der Schweiz vergewaltigt haben. Hinzu kommen zwölf Frauen aus G.s privatem Umfeld, die ebenfalls Opfer des jungen Bielefelders wurden.


Norika Creuzmann ist NRW-Landtagsabgeordnete und hat 30 Jahre im Frauenhaus in Paderborn gearbeitet. Beim Live-Podcast zur Vergewaltigungsserie im Evangelischen Klinikum Bethel fordert sie, dass Frauen, die von Missbrauch berichten, geglaubt wird. - © Sarah Jonek

Norika Creuzmann ist NRW-Landtagsabgeordnete und hat 30 Jahre im Frauenhaus in Paderborn gearbeitet. Beim Live-Podcast zur Vergewaltigungsserie im Evangelischen Klinikum Bethel fordert sie, dass Frauen, die von Missbrauch berichten, geglaubt wird.
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Die Staatsanwaltschaft Duisburg dreht bei ihren Ermittlungen jeden Stein um, befragt zahlreiche Zeugen und füllt Dutzende Aktenordner mit Ermittlungsergebnissen. Schließlich erhebt sie im September 2025 Anklage gegen den Chefarzt, einen damals dort tätigen Oberarzt und den damaligen Pflegedienstleiter – wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen“. Dabei geht es um das mutmaßliche Wissen der Verantwortlichen, dass G. Patientinnen ohne medizinische Notwendigkeit Propofol verabreichte. Hinweise auf Sexualstraftaten, das betonen die Ermittler, hatten die Vorgesetzten des Assistenzarztes zu keinem Zeitpunkt.

Vergewaltigungsserie in Bielefeld: Gutachten zu Vergewaltigungen in Bethel soll Chefarzt belasten

Prozess um die Vergewaltigungsserie am Klinikum Bethel steht noch aus

Bis heute ist der Prozess in dem Fall nicht eröffnet. Das Landgericht, das nach Erhebung der Anklage über die Eröffnung des Verfahrens zu entscheiden hat, kündigte nun an, im dritten Quartal (vermutlich im August) eine abschließende Entscheidung darüber treffen zu können.

Die NRW-Landtagsabgeordnete Norika Creuzmann und Expertin beim Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen fordert: Dieses Verfahren müsse endlich zu einem Abschluss kommen. Viele Betroffene lebten seit Jahren in einem Zustand der Schwebe und könnten mit dem Geschehen nicht abschließen.

Um ähnliche Fälle künftig zu verhindern, hat Creuzmann klare Forderungen: „Wenn Frauen etwas zur Anzeige bringen, wenn sie sich Hilfe suchend an jemanden wenden, sollte man ihnen unbedingt glauben.“ An alle Frauen richtet sie den Appell: „Wir müssen laut werden.“ In der Hoffnung, dass mutmaßliche Täter wie Philipp G. künftig schneller gefasst werden.

INFORMATION

Hilfsangebote bei sexualisierter Gewalt

Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, können sich bei all ihren Fragen vertraulich an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wenden: Die 116 016 ist rund um die Uhr erreichbar, auch an Wochenenden und Feiertagen. Der Anruf ist kostenlos und kann auch ohne Guthaben auf dem Mobiltelefon genutzt werden.

Die interkulturellen Beraterinnen beim Hilfetelefon sind ausgebildete und erfahrene Fachkräfte und bieten Beratung in 18 Fremdsprachen an.

Zudem ist täglich zwischen 12 und 20 Uhr ein Sofort-Chat erreichbar. Alle Mitarbeiterinnen sind qualifizierte weibliche Fachkräfte. Frauen mit Hör-Behinderung finden hier eine Beratung in Deutscher Gebärdensprache und in Gebärden-Schriftsprache.