Blackout

Wenn der Strom weg ist: Nürnberg übt den Krisenfall

Aktualisiert am 24.04.2026 – 04:16 UhrLesedauer: 1 Min.

Feuerwehrmann steht neben einem Feuerwehrauto (Symbolbild)Vergrößern des Bildes

Feuerwehr (Symbolbild): Nürnberg übt die Ernstlage – dazu kommen unzählige Rettungs- und Einsatzkräfte zusammen. (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)

Ein Blackout legt eine ganze Stadt lahm – was dann? Nürnberg übt dieses Szenario und prüft, ob Strukturen und Kommunikationswege im Ernstfall standhalten.

Ein flächendeckender Stromausfall legt Nürnberg lahm – zumindest im Szenario einer groß angelegten Übung. Bei „Black Noris 2026“ trainieren Einsatzkräfte am Samstag (25. April 2026), wie sie im Ernstfall gemeinsam reagieren würden.

Die Stadt lässt solche Vollübungen „im Abstand von mehreren Jahren“ durchführen, teilt die Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung mit. Getestet werde, ob Abläufe auch dann greifen, wenn vieles parallel passiert. Wer führt? Wie laufen Informationen? Und wie gut klappt das Zusammenspiel, wenn es darauf ankommt?

Ein besonderer Fokus liegt auf den „Leuchttürmen“ – also die Anlaufstellen, die im Krisenfall aktiviert werden. Diese 43 ausgewählten Orte sind über das Stadtgebiet verteilt und würden im Krisenfall zur Sammelstelle werden. Dazu zählen öffentliche Gebäude wie Feuerwehren, Polizei, Kirchen oder Rettungs- und Hilfsdienste. Dort könnten Menschen im Ernstfall Informationen bekommen, Hilfe anfordern oder medizinisch versorgt werden. Die Standorte sind mit Notstrom ausgestattet und als feste Anlaufpunkte gedacht. Wo die Nürnberger im Notfall in ihrer Nähe Schutz suchen können, dazu hat die Stadt Nürnberg hier eine Liste herausgegeben.

Ein Blackout gehört zu den Lagen, die viele Bereiche gleichzeitig treffen. Umso wichtiger sei es, solche Szenarien vorab zu üben und Abläufe einzuüben, heißt es aus der Stadtspitze dazu. „Sie dienen der Überprüfung von Führungsstrukturen, Kommunikationswegen und der Leistungsfähigkeit der beteiligten Organisationen und Behörden.“ Große Auswirkungen auf die Bürger soll die Großübung aber nicht haben.