Viele Licht, aber auch ein wenig Schatten, gab es für die Schwimmerinnen des SV Bayer Wuppertal am Donnerstag am ersten Tag der Deutsche Meisterschaften in Berlin. Für die Top-Ergebnisse sorgten Mal wieder die Kumpels Larus Thiel und Gian Luca Reduth. Beide zogen in ein A-Finale ein, bei schwammen persönliche Bestzeiten. Thiel (Jahrgang 2009) war der mit Abstand Jüngste im Endlauf und schlug beim Sieg von Olympia-Teilnehmer Josha Salchow eine 22,52 als Fünfter an. Damit war er noch einmal vier Hundertstel schneller gewesen als im Vorlauf am Morgen. „Er hat gehofft, vielleicht noch zwei Zehntel draufpacken zu können, aber auch so war das gut“, kommentierte Cheftrainer Henning Lambertz, der aus der Ferne mit seinen Schützlingen Kontakt hielt, erst ab Freitag dann auch live in Berlin sein kann. Mindestens ebenso zufrieden war er mit Redeuth (Jahrgang 2007), der am morgen über 100 m Schmetterling in 54,01 seine persönliche Bestzeit bereits gesteigert und als Achter ins A-Finale geschwommen war. „Jetzt müsste mal eine 53 herausspringen“, hatte er Reduth dann fürs Finale mit auf den Weg gegeben. Dieser lieferte in 53,91, was Platz acht bedeutet. Nach dem Start hatte er sogar vorne gelegen. Die Leistung konnte Reduth am Absnd in der Mixed-Lagen-Staffel leider nicht bestätigen. Zusammen mit Ben Juretzki (Rücken), Vivien Rust und Luisa Herrmann (Freistil) belegte er dort Rang fünf.