Unglück auf See

Crewmitglied stirbt auf Schiff von Hamburger Segelprofi

Aktualisiert am 24.04.2026 – 09:30 UhrLesedauer: 1 Min.

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Boris Herrmann: Auf dem Forschungsschiff des Hamburger Segelprofis kam es vor der Küste Brasiliens zu einem Unglück. (Quelle: Stephan Wallocha/imago-images-bilder)

Unglück auf dem Forschungsschiff von Boris Herrmann: Ein 32-Jähriger verliert beim Schwimmen das Bewusstsein. Reanimationsmaßnahmen bleiben ohne Erfolg.

Auf dem Forschungsschiff des Hamburger Segelprofis Boris Herrmann ist ein Crewmitglied ums Leben gekommen. Wie das Team Malizia mitteilte, verlor der 32-jährige Deutsche Lukas Wehage am 22. April vor der Küste Brasiliens beim Schwimmen nahe dem Schiff das Bewusstsein. Trotz schneller Rettungsmaßnahmen starb er später im Krankenhaus.

Der Vorfall ereignete sich laut Mitteilung am Nachmittag (Ortszeit) vor dem Archipel Fernando de Noronha. Das Schiff war zuvor aus Rio de Janeiro gekommen und lag für einen planmäßigen Zwischenstopp in der Bucht von Praia do Porto vor Anker.

Nach Angaben der örtlichen Gesundheitsbehörde erlitt der Mann unter Wasser eine Ohnmacht. Crewmitglieder reagierten sofort, leisteten Erste Hilfe und alarmierten Rettungskräfte. Diese setzten die Reanimationsversuche fort und brachten ihn in ein Krankenhaus – ohne Erfolg.

Die genauen Umstände des Unglücks sind bislang unklar. Das Team Malizia erklärte, man arbeite mit lokalen und deutschen Behörden zusammen. Zudem stehe man in engem Kontakt mit der Familie des Verstorbenen und unterstütze diese. Auch die Crew werde betreut.

Boris Herrmann selbst befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in Lorient in Frankreich. Die „Malizia Explorer“ ist ein Forschungsschiff, mit dem der Segelprofi aus Hamburg und sein Team wissenschaftliche Expeditionen durchführen. Die Reise vor Brasilien diente als Zwischenstopp vor einer geplanten Atlantiküberquerung im Rahmen eines Projekts.