Im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung haben die Freien Wähler im Landkreis Augsburg langjährige Kreisräte verabschiedet und die neue Fraktionsführung einstimmig gewählt. Verabschiedet wurden Robert Steppich (Zusmarshausen), seit 2002 Mitglied der Fraktion und Ansprechpartner für soziale Themen, Wolfgang Jarasch (Biberbach), Bildungsexperte und ehemaliger Bürgermeister, sowie Michael Wörle (Gersthofen), der insbesondere wirtschaftspolitische Schwerpunkte setzte.
Im Zuge der Konstituierung waren bereits die neuen Mitglieder der Fraktion eingebunden. Die Freien Wähler freuen sich besonders über die Mitarbeit von Benjamin Schorer, Erster Bürgermeister der Stadt Schwabmünchen, sowie von Landtagsabgeordneter Marina Jakob, die künftig die Fraktionsarbeit verstärken werden. Zur Fraktionsvorsitzenden wurde erneut Melanie Schappin aus Gersthofen gewählt. Neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende sind Benjamin Schorer sowie weiterhin Peter Kraus aus Dinkelscherben. Claudia Schuster hat ihr Amt in der Fraktionsführung abgegeben. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Für die Fraktionsvorsitzende ist der Zusammenhalt entscheidend
Fraktionsvorsitzende Melanie Schappin betonte den besonderen Zusammenhalt: „Der vertrauensvolle und freundschaftliche Umgang in unserer Fraktion, aber auch über Fraktionsgrenzen hinaus, ist die Grundlage für unsere erfolgreiche Arbeit.“ Als besondere Erfolge nannte sie den Bedarfsverkehr Aktivvo, die zahlreichen Neubauten im Schulbereich und die Weiterentwicklung der Wertachkliniken. Der Kreisvorsitzende und Heimatabgeordnete Anton Rittel hob die enge Abstimmung hervor: „Diese Geschlossenheit ist die Basis für eine verlässliche und erfolgreiche kommunalpolitische Arbeit“, betonte Rittel.
Der Digitalminister verweist auf die Vernetzung bis in die Landesregierung
Die enge Vernetzung bis in die Landesregierung bleibt dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor FW. Digitalminister Fabian Mehring, selbst Mitglied der FW-Kreistagsfraktion, verweist unter anderem auf konkrete Initiativen zur Modernisierung der Verwaltung: „Entscheidend ist dabei, dass diese Ansätze vor Ort bei den Menschen ankommen.“