Frankfurt, Offenbach, Eschborn

Nacht der Museen: 50 Häuser öffnen bis 2 Uhr

Aktualisiert am 24.04.2026 – 13:31 UhrLesedauer: 2 Min.

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Nachts im Städel Museum (Archivbild): Am Samstag öffnen zahlreiche Frankfurter Häuser bis tief in die Nacht. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/THOMAS RIESS/imago)

Kunst, Konzerte und ungewöhnliche Formate bis 2 Uhr: Am Samstag wird Frankfurt wieder zur großen Kulturmeile. Das Wichtigste im Überblick.

Frankfurt macht sich bereit für eine lange Kulturnacht: An diesem Samstag, 25. April, öffnen bei der „Nacht der Museen“ mehr als 50 Häuser in Frankfurt, Offenbach und Eschborn ihre Türen. Zwischen 19 und 2 Uhr können Besucher durch Ausstellungen streifen, an Workshops teilnehmen oder Konzerte erleben.

Die Veranstaltung gehört zu den festen Größen im Kulturkalender der Region. Mit einem einzigen Ticket erhalten Gäste Zugang zu allen beteiligten Museen und Institutionen.

Das Programm ist breit gefächert. Große Häuser setzen auf bekannte Namen: Das Städel zeigt Werke von Claude Monet, das Filmmuseum widmet sich Regisseur Wim Wenders. Auch die Europäische Zentralbank öffnet ihr Gebäude für Besucher.

Daneben gibt es viele ungewöhnliche Formate. Im Historischen Museum treten Drag Queens unter dem Motto „Drag Me To The Museum“ auf und machen das Haus zur Bühne. Elektronische Musik ist unter anderem im Museum für Moderne Kunst (MOMEM) geplant.

Auch einzelne Häuser setzen eigene Akzente: Im Archäologischen Museum spielt die Band Ahtapot live, dazu gibt es Führungen durch die Kaiserpfalz „franconofurd“ und eine Ausstellung zum römischen Erbe der Stadt. Das Weltkulturen Museum bietet mehrsprachige Kurzführungen durch „Sheroes. Comic Art from Africa“ und eine offene Werkstatt zum Button-Machen.

Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) betont laut Stadt, die Nacht zeige „die Vielfalt der Kunst“ und verbinde Orte in Frankfurt bis weit nach Offenbach hinein.

Viele Museen setzen auf Beteiligung. In Offenbach können Besucher an Druckmaschinen arbeiten, andernorts stehen Workshops und Mitmachaktionen im Mittelpunkt. Im Historischen Museum wird zudem erstmals eine neue Frankfurt-App vorgestellt, dazu gibt es ein Quizformat.

Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr im Westen der Stadt. Rund um den geplanten Kulturcampus in Bockenheim öffnen mehrere Einrichtungen und geben Einblicke in die Entwicklung des Quartiers.

Zugleich spielt die „World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026“ eine wichtige Rolle. Im Museum Angewandte Kunst etwa ist ein zentraler Hub eingerichtet, zudem gibt es Führungen zu Ausstellungen über Textilien und KI.