Eintracht Frankfurt

„Wir müssen für sie spielen“: Riera will Sieg für Fans

24.04.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 2 Min.

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Eintracht-Trainer Albert Riera (Archivbild): Gegen Augsburg will er für die Anhänger gewinnen. (Quelle: IMAGO/Jürgen Kessler/imago)

Vier Spieltage vor Schluss steht Eintracht Frankfurt unter Druck. Trainer Riera hält trotz Kritik an seinem Konzept fest – und verspricht den Fans einen Sieg.

Vier Spieltage vor Saisonende steht Eintracht Frankfurt unter Druck: Als Tabellenachter liegt die SGE einen Punkt hinter dem SC Freiburg – wer Platz sieben verfehlt, verpasst die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison.

Trainer Albert Riera steht dabei selbst in der Kritik. Vier Siege, drei Remis und drei Niederlagen – seine Bilanz genügt den Ansprüchen der Eintracht kaum. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte er: „Wir kennen unsere Fehler. Entscheidend ist, Lösungen zu finden. Wir haben einiges vor.“

An seinem Spielkonzept hält der 44-Jährige fest. „Das Konzept bleibt unverändert“, sagte Riera. Seine Bilanz verteidigte er mit einem Vergleich: „Als ich übernommen habe, waren wir punktgleich mit Freiburg, momentan liegen wir einen Punkt hinter ihnen – und Freiburg spielt in den Augen vieler die beste Saison ihrer Geschichte.“

Um Geduld warb er mit einem Bild: „Nach dem Sturm kommt im Leben immer die Sonne. Wir brauchen Geduld.“ Als Zeichen der Besserung nannte Riera die Vorbereitung: „Diese Woche war die beste Trainingswoche seitdem ich hier bin.“

Läuft es für die Eintracht ausgerechnet in Augsburg besser, wo sie sich oft schwergetan hat? Riera ist davon überzeugt. „Wir wollen das dominante Team sein. Es ist wichtig, dass wir im Umschaltspiel schnelle Reaktionen zeigen“, sagte der 44-Jährige und forderte mit Blick auf die zuletzt unzufriedenen Fans: „Sie sind so loyal, so großartig. Wir müssen für sie spielen, alles für sie geben und für sie gewinnen.“

In bisher 13 Auftritten in Augsburg gewann die Eintracht erst dreimal, der letzte Sieg gelang im November 2022. Nach dem Trainerwechsel von Sandro Wagner zu Manuel Baum hat sich der FC Augsburg im Tabellenmittelfeld etabliert, der Rückstand auf Frankfurt beträgt nur noch sechs Punkte. Freiburg tritt am Sonntag bei Borussia Dortmund an.

Personell gibt es einen Lichtblick: Defensivmann Rasmus Kristensen kehrt nach wochenlanger Verletzungspause in den Kader zurück. Ob er eine Option für die Startelf ist, ließ Riera offen. Collins, Bahoya und Kaua Santos fehlen weiterhin.