Aus Düsseldorf wegzuziehen, ist Katja Geretschuchin nicht leicht gefallen. Vor zwei Jahren war sie die Gewinnerin von „Die Bachelors“, Bachelor Dennis Gries gab ihr seine letzte Rose. Zunächst führte das Paar eine Fernbeziehung zwischen Düsseldorf und dem Allgäu, bis sie sich entschied, dorthin zu ziehen. Umso mehr freut sie sich heute, wenn sie wieder in ihre Herzensstadt Düsseldorf kommen kann. Am Wochenende ist der Anlass ein besonderer: Gemeinsam mit mehreren Freundinnen wird sie am Sonntag beim Halbmarathon in Düsseldorf mitlaufen.

„Ich freue mich jedes Mal riesig, wenn ich nach Düsseldorf komme“, sagt Katja Geretschuchin wenige Tage vor dem Halbmarathon. Es sei etwas Besonderes, das mit den Freundinnen, die noch immer in der Stadt wohnen, zu teilen. Eine von ihnen habe sogar am Wochenende Geburtstag. Als sie noch in der NRW-Landeshauptstadt lebte, habe Joggen nicht zu ihren Hobbys gehört. „Ich bin nur im Kontext von Hyrox-Trainings gelaufen und habe da auch bei einem Wettkampf mitgemacht.“ Erst nach ihrem Umzug ins Allgäu habe sie mit dem Laufen angefangen. „Auch wenn es mir anfangs noch schwergefallen ist, hatte ich den Ehrgeiz, das zu schaffen.“

Nach und nach steigerte sie sich, erst fünf Kilometer, dann sieben, dann schließlich zehn. Vor etwa einem Jahr habe sie mit dem Laufen begonnen, im November nahm sie bereits an ihrem ersten Halbmarathon teil – am Gardasee. „In Düsseldorf wird der Halbmarathon mindestens so schön wie am Gardasee“, sagt die Teilnehmerin. „Das hat etwas Emotionales für mich, dort mit meinen Freundinnen teilzunehmen.“

Am Sonntag möchte sie ihre Zeit im Vergleich zu dem ersten Halbmarathon verbessern und noch etwas mehr „Gas geben“ als beim letzten Mal. Die Teilnahme an einem Marathon stünde ebenfalls noch auf ihrer Bucket List.

Sich für das Laufen zu motivieren, sei Katja Geretschuchin nicht immer leicht gefallen. Aber: „Laufen ist eine Sportart, die jeder kann, wenn es die Gesundheit zulässt. Das einzige, was du dafür brauchst, sind Laufschuhe.“ In den sozialen Medien bekomme man häufig gezeigt, wie leicht es vielen falle. „Ich glaube, viele Laufanfänger brechen deshalb ab, das kann sehr demotivierend sein. Es ist einfach wichtig, dranzubleiben und sich immer ein Stückchen zu verbessern.“

Ihr habe es geholfen, sich bei den Prozessen zu filmen. Die Clips teile sie einerseits als Motivation mit ihrer Community in den sozialen Medien. Aber andererseits sei das auch eine Art Lauf-Tagebuch gewesen. „Es ist cool, die Entwicklung zu beobachten.“ Für ihre neue Heimat im Allgäu würde sie sich auch mehr Lauf-Events wünschen, wie es sie immer mehr in Düsseldorf gibt.