Ausflug in Franken

42 Meter hoch: Dieser Holzsteg eröffnet neue Perspektiven

Aktualisiert am 24.04.2026 – 23:45 UhrLesedauer: 2 Min.

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Der Baumwipfelpfad Steigerwald (Archivbild): Er schlängelt sich 42 Meter nach oben. (Quelle: imago stock&people/imago)

Hoch über dem Boden – und gleichzeitig mit Tieren und Pflanzen auf Augenhöhe. Wer schwindelfrei ist, sollte dieses Ausflugsziel besuchen.

Wer einmal alle Etagen des Waldes erleben und dabei noch einen außergewöhnlichen Ausblick über den Steigerwald erleben möchte, sollte den dortigen Baumwipfelpfad besuchen. Dabei handelt es sich um einen 1.150 Meter langen Holzsteg, der sich auf eine Höhe von bis zu 42 Metern im Wald nach oben schlängelt. Der Pfad liegt bei Ebrach (Kreis Bamberg) mitten im Wald – warum sich ein Ausflug ab Nürnberg lohnt.

Laut den Bayerischen Staatsforsten ist der Baumwipfelpfad mehr als ein Ausflugsziel. Besucher würden auf dem Weg über den Pfad auch Wissen rund um den Wald vermittelt bekommen, heißt es auf der Webseite des Baumwipfelpfades.

So finden Besucher vor Ort Informationstafeln zu den Themen Wald und Forstwirtschaft. Erklärungen gibt es etwa zu verschiedenen Holzarten, zur Jagd und zum Naturschutz im Wald. Gleichzeitig steht kleinen und großen Entdeckern die sogenannte „Wipfel-App“ zur Verfügung. Dort findet man Quizfragen, Spiele und Augmented Reality (eine computergestützte Erweiterung der Realität) Die Infoangebote sollen Besuchern „neue Sichtweisen“ auf den Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum Wald geben, heißt es auf der Webseite des Baumwipfelpfades weiter.

Der Höhepunkt dürfte aber für die meisten Gäste der Weg über den Steg nach oben sein. Er verläuft meist durch Baumkronen, sodass sich die Bäume und Pflanzen im Wald auf verschiedenen Höhen aus nächster Nähe beobachten lassen. Vom höchsten Punkt, dem kelchförmigen Holzturm, genießt man einen Rundumblick über den Steigerwald.

Auch Tiere bekommen die Besucher zu Gesicht, so gehören ein Hirsch- und Rehgehege sowie ein Mufflon-Gehege (europäische Wildschafe) zum Areal. Kinder dürfen sich auf einen Streichelbereich freuen. Wer Glück hat, beobachtet zudem vom Pfad aus verschiedene Vögel – etwa bei der Aufzucht ihrer Jungtiere.