Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Ukraine: Drohnenschwarm tötet russische Spione

Aktualisiert am 25.04.2026 – 03:50 UhrLesedauer: 19 Min.

Aufnahmen des ukrainischen Militärs sollen den Angriff auf den FSB-Stützpunkt zeigen.Vergrößern des Bildes

Aufnahmen des ukrainischen Militärs sollen den Angriff auf den FSB-Stützpunkt zeigen. (Quelle: Brovdi/Facebook)

Russlands Milliardäre steigern ihr Vermögen trotz niedrigeren Wirtschaftswachstums. In Tuapse regnet es Öl. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Die Drohneneinheit der Ukraine gibt an, bei einem Angriff auf einen Kommandoposten des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB (Federalnaja Sluschba Besopasnosti) mindestens zwölf Offiziere getötet und 15 weitere verletzt zu haben.

Der Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert „Madyar“ Brovdi, bestätigte den Angriff am Donnerstag im besetzten Donezk. Demnach setzten die ukrainischen Streitkräfte einen Schwarm von FP-2-Drohnen ein, die vom ukrainischen Rüstungsunternehmen Fire Point hergestellt werden.

Laut Brovdi ist der getroffene Kommandoposten für Sabotageeinsätze, den Aufbau von Geheimdienstnetzwerken, die Rekrutierung von Agenten, die Durchführung von Terroranschlägen und Brandstiftungen sowie die Koordination russischer Proxykräfte verantwortlich. Die FP-2-Drohnen können Nutzlasten von bis zu 100 Kilogramm tragen und werden für Angriffe auf mittlere Distanz eingesetzt. Russland hat sich bislang nicht zu dem Angriff geäußert.

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat den USA vorgeworfen, anerkannte diplomatische Konventionen aufgegeben zu haben, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Washington sei es vor allem um die Vorherrschaft auf den Energiemärkten gegangen, hat Lawrow in einem vom russischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Interview gesagt.

Die USA seien bereit gewesen, ihren Wohlstand mit allen Mitteln zu verteidigen, einschließlich Putschen, Entführungen oder Attentaten auf ausländische Staatschefs. Lawrow hat damit auf die Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro und die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ajatollah Ali Chamenei angespielt.

Zudem hätten die USA Europa von Russland „abgeschnitten“, indem sie europäische Staaten zur Aufgabe der Nord-Stream-Pipeline gedrängt und sich gegen russische Gaslieferungen an Ungarn und die Slowakei gestellt hätten. Auch bei der Suche nach einer Lösung für den Krieg in der Ukraine hätten für die USA wirtschaftliche Chancen im Vordergrund gestanden, hat Lawrow weiter erklärt.

Russland und die Ukraine haben nach übereinstimmenden Angaben jeweils 193 Kriegsgefangene ausgetauscht. Ukrainische Angehörige von Armee, Nationalgarde, Grenzschutz und nationaler Polizei seien in ihre Heimat zurückgekehrt, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Netzwerken.

Das Verteidigungsministerium Russlands in Moskau teilte mit, die freigelassenen russischen Soldaten seien noch in Belarus, wo der Austausch stattgefunden habe.