Newsblog zur US-Politik
Nato reagiert auf Trump-Drohung gegen Spanien
Aktualisiert am 25.04.2026 – 01:45 UhrLesedauer: 12 Min.
Donald Trump: Er soll nach Medienberichten erwogen haben, Spanien aus der Nato auszuschließen. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Will Oliver – Pool via CNP/imago)
Das goldene Ticket in die USA ist ein Ladenhüter. Die Nato reagiert auf einen Trump-Vorstoß. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Zweieinhalb Monate nach den tödlichen Schüssen an einer Schule in Kanada hat sich OpenAI-Chef Sam Altman dafür entschuldigt, dass der ChatGPT-Betreiber Sicherheitsbehörden nicht über verdächtige KI-Chats der mutmaßlichen späteren Täterin unterrichtet hatte. „Das tut mir zutiefst leid“, schrieb Altman in einem Brief an die Bewohner der Stadt Tumbler Ridge.
Die 18-jährige Tatverdächtige soll am 10. Februar im westkanadischen Ort Tumbler Ridge acht Menschen getötet haben, sechs davon in einer Schule. Unter den Opfern waren Schülerinnen und Schüler, eine Lehrkraft sowie die Mutter und der Stiefbruder der mutmaßlichen Schützin, die sich anschließend selbst tötete.
Die Nato hat nach Angaben eines Sprechers keine Möglichkeit, einzelne Mitglieder zu suspendieren oder auszuschließen. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte berichtet, dass die Trump-Regierung erwäge, Spanien suspendieren zu wollen. Wie die BBC unter Hinweis aus den Nato-Sprecher berichtet, gibt es im Gründungsdokument kein Verfahren für eine Suspendierung oder Ausschluss.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, geht in den Mutterschutz. Leavitt, die ihr zweites Kind erwartet, verabschiedete sich am Freitag am Weißen Haus von den Journalistinnen und Journalisten. Sie werde nun „eine Zeit lang“ keine Pressekonferenzen geben, verkündete die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump. „Wie Ihr sehen könnt, kann ich jederzeit ein Baby bekommen“, sagte sie.
„Ich weiß, dass Ihr bei meinem Team hier im Weißen Haus in sehr guten Händen sein werdet“, sagte Leavitt. „Und ich weiß, dass Ihr alle die Telefonnummer des Präsidenten persönlich habt“, fügte sie scherzhaft hinzu.
Trump verschärft die Todesstrafe auf Bundesebene. Das Justizministerium lässt künftig auch Erschießungskommandos zu. Mehr dazu lesen Sie hier.
Donald Trumps „Gold Card“ für wohlhabende Einwanderer scheint ein Ladenhüter zu sein. Der US-Präsident hatte das Konzept eines Aufenthaltsrechts in den Vereinigten Staaten für eine Million US-Dollar im vergangenen Dezember noch mit viel Pomp vorgestellt. „Im Grunde ist es eine Greencard auf Steroiden“, sagte er damals. Doch jetzt teilt das Handelsministerium mit, dass bislang lediglich ein einziges Visum verkauft wurde.
