Frankreich und Griechenland haben ihre strategische Verteidigungskooperation für weitere fünf Jahre verlängert. Das bereits 2021 geschlossene Abkommen enthält eine gegenseitige Beistandsklausel für den Fall eines Angriffs auf eines der beiden Länder. Nach der nun beschlossenen Verlängerung soll die Vereinbarung automatisch auf unbestimmte Zeit gelten.
Griechenlands Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis bezeichnete die Unterzeichnung in Athen als historisch. «Es ist ein historischer Tag», sagte er nach der Zeremonie.
Betonung der EU-Klausel
Beide Staats- und Regierungschefs hoben hervor, dass die gegenseitige Beistandsklausel der EU nach Artikel 42.7 klarer formuliert sei als der Artikel 5 der NATO. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits zuvor zugesagt, im Falle einer Bedrohung Griechenlands – etwa durch die Türkei – an der Seite des Landes zu stehen.
Macron betonte das Ziel der erweiterten Zusammenarbeit: «Wir wollen den Rest Europas inspirieren und den europäischen Pfeiler der Nato stärken.»
Umfangreiche Waffenkäufe